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  1. #291
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    Freitag der 34. Woche im Jahreskreis - 1. Dezember 2017

    Lesung


    Buch Daniel 7,2-14.

    Ich, Daniel, hatte während der Nacht eine Vision: Die vier Winde des Himmels wühlten das große Meer auf.
    Dann stiegen aus dem Meer vier große Tiere herauf; jedes hatte eine andere Gestalt.
    Das erste war einem Löwen ähnlich, hatte jedoch Adlerflügel. Während ich es betrachtete, wurden ihm die Flügel ausgerissen; es wurde vom Boden emporgehoben und wie ein Mensch auf zwei Füße gestellt und es wurde ihm ein menschliches Herz gegeben.
    Dann erschien ein zweites Tier; es glich einem Bären und war nach einer Seite hin aufgerichtet. Es hielt drei Rippen zwischen den Zähnen in seinem Maul und man ermunterte es: Auf, friss noch viel mehr Fleisch!
    Danach sah ich ein anderes Tier; es glich einem Panther, hatte aber auf dem Rücken vier Flügel, wie die Flügel eines Vogels; auch hatte das Tier vier Köpfe; ihm wurde die Macht eines Herrschers verliehen.
    Danach sah ich in meinen nächtlichen Visionen ein viertes Tier; es war furchtbar und schrecklich anzusehen und sehr stark; es hatte große Zähne aus Eisen. Es fraß und zermalmte alles, und was übrig blieb, zertrat es mit den Füßen. Von den anderen Tieren war es völlig verschieden. Auch hatte es zehn Hörner.
    Als ich die Hörner betrachtete, da wuchs zwischen ihnen ein anderes, kleineres Horn empor und vor ihm wurden drei von den früheren Hörnern ausgerissen; und an diesem Horn waren Augen wie Menschenaugen und ein Maul, das anmaßend redete.
    Ich sah immer noch hin; da wurden Throne aufgestellt und ein Hochbetagter nahm Platz. Sein Gewand war weiß wie Schnee, sein Haar wie reine Wolle. Feuerflammen waren sein Thron und dessen Räder waren loderndes Feuer.
    Ein Strom von Feuer ging von ihm aus. Tausendmal Tausende dienten ihm, zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht nahm Platz und es wurden Bücher aufgeschlagen.
    Ich sah immer noch hin, bis das Tier - wegen der anmaßenden Worte, die das Horn redete - getötet wurde. Sein Körper wurde dem Feuer übergeben und vernichtet.
    Auch den anderen Tieren wurde die Herrschaft genommen. Doch ließ man ihnen das Leben bis zu einer bestimmten Frist.
    Immer noch hatte ich die nächtlichen Visionen: Da kam mit den Wolken des Himmels einer wie ein Menschensohn. Er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn geführt.
    Ihm wurden Herrschaft, Würde und Königtum gegeben. Alle Völker, Nationen und Sprachen müssen ihm dienen. Seine Herrschaft ist eine ewige, unvergängliche Herrschaft. Sein Reich geht niemals unter.

    Buch Daniel 3,75.76.77.78.79.80.81.
    Preist den Herrn, ihr Berge und Hügel;
    lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
    Preist den Herrn, all ihr Gewächse auf Erden;
    lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
    Preist den Herrn, ihr Quellen;
    lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
    Preist den Herrn, ihr Meere und Flüsse;
    lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

    Preist den Herrn, ihr Tiere des Meeres.
    Lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
    Preist den Herrn, all ihr Vögel am Himmel;
    lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
    Preist den Herrn, all ihr Tiere, wilde und zahme;
    lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 21,29-33.
    In jener Zeit gebrauchte Jesus einen Vergleich und sagte: Seht euch den Feigenbaum und die anderen Bäume an:
    Sobald ihr merkt, dass sie Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist.
    Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr all das geschehen seht, dass das Reich Gottes nahe ist.
    Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis alles eintrifft.
    Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

  2. #292
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    Standard

    Texte vom 22. Dezember in der Adventszeit

    Lesung

    Erstes Buch Samuel 1,24-28.
    Als sie ihn entwöhnt hatte, nahm sie ihn mit hinauf, dazu einen dreijährigen Stier, ein Efa Mehl und einen Schlauch Wein. So brachte sie ihn zum Haus des Herrn in Schilo; der Knabe aber war damals noch sehr jung.
    Als sie den Stier geschlachtet hatten, brachten sie den Knaben zu Eli,
    und Hanna sagte: Bitte, mein Herr, so wahr du lebst, mein Herr, ich bin die Frau, die damals neben dir stand, um zum Herrn zu beten.
    Ich habe um diesen Knaben gebetet, und der Herr hat mir die Bitte erfüllt, die ich an ihn gerichtet habe.
    Darum lasse ich ihn auch vom Herrn zurückfordern. Er soll für sein ganzes Leben ein vom Herrn Zurückgeforderter sein. Und sie beteten dort den Herrn an.

    Erstes Buch Samuel 2,1bcde.4-5ab.6-7.8abcd.
    Mein Herz ist voll Freude über den Herrn,
    große Kraft gibt mir der Herr.
    Weit öffnet sich mein Mund gegen meine Feinde;
    denn ich freue mich über deine Hilfe.

    Der Bogen der Helden wird zerbrochen,
    die Wankenden aber gürten sich mit Kraft.
    Die Satten verdingen sich um Brot,
    doch die Hungrigen können feiern für immer.

    Der Herr macht tot und lebendig,
    er führt zum Totenreich hinab und führt auch herauf.
    Der Herr macht arm und macht reich,
    er erniedrigt, und er erhöht.

    Den Schwachen hebt er empor aus dem Staub
    und erhöht den Armen, der im Schmutz liegt;
    er gibt ihm einen Sitz bei den Edlen,
    einen Ehrenplatz weist er ihm zu.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,46-56.
    Meine Seele preist die Größe des Herrn,
    und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
    Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
    Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
    Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
    und sein Name ist heilig.
    Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
    über alle, die ihn fürchten.
    Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
    Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
    er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
    Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
    und lässt die Reichen leer ausgehn.
    Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
    und denkt an sein Erbarmen.
    das er unsern Vätern verheißen hat,
    Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
    Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

  3. #293
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    5. Tag der Weihnachtsoktav - 29. Dezember 2017

    Lesung


    Erster Johannesbrief 2,3-11.

    Liebe Brüder! Wenn wir die Gebote Jesu Christi halten, erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben.
    Wer sagt: Ich habe ihn erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in ihm.
    Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet. Wir erkennen daran, dass wir in ihm sind.
    Wer sagt, dass er in ihm bleibt, muss auch leben, wie er gelebt hat.
    Liebe Brüder, ich schreibe euch kein neues Gebot, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt.
    Und doch schreibe ich euch ein neues Gebot, etwas, das in ihm und in euch verwirklicht ist; denn die Finsternis geht vorüber, und schon leuchtet das wahre Licht.
    Wer sagt, er sei im Licht, aber seinen Bruder hasst, ist noch in der Finsternis.
    Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht; da gibt es für ihn kein Straucheln.
    Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis. Er geht in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht; denn die Finsternis hat seine Augen blind gemacht.

    Psalm 96(95),1-2.3-4.5-6.
    Singet dem Herrn ein neues Lied,
    singt dem Herrn, alle Länder der Erde!
    Singt dem Herrn und preist seinen Namen,
    verkündet sein Heil von Tag zu Tag!

    Erzählt bei den Völkern von seiner Herrlichkeit,
    bei allen Nationen von seinen Wundern!
    Denn groß ist der Herr und hoch zu preisen,
    mehr zu fürchten als alle Götter.

    Alle Götter der Heiden sind nichtig,
    der Herr aber hat den Himmel geschaffen.
    Hoheit und Pracht sind vor seinem Angesicht,
    Macht und Glanz in seinem Heiligtum.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 2,22-35.
    Es kam für die Eltern Jesu der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen,
    gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein.
    Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.
    In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm.
    Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe.
    Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war,
    nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:
    Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.
    Denn meine Augen haben das Heil gesehen,
    das du vor allen Völkern bereitet hast,
    ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.
    Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden.
    Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird.
    Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

  4. #294
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    Standard

    Texte vom 5. Januar in der Weihnachtszeit -

    Lesung

    Erster Johannesbrief 3,11-21.

    Meine Brüder! Das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt: Wir sollen einander lieben
    und nicht wie Kain handeln, der von dem Bösen stammte und seinen Bruder erschlug. Warum hat er ihn erschlagen? Weil seine Taten böse, die Taten seines Bruders aber gerecht waren.
    Wundert euch nicht, meine Brüder, wenn die Welt euch hasst.
    Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod.
    Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Mörder, und ihr wisst: Kein Mörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt.
    Daran haben wir die Liebe erkannt, dass Er sein Leben für uns hingegeben hat. So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben.
    Wenn jemand Vermögen hat und sein Herz vor dem Bruder verschließt, den er in Not sieht, wie kann die Gottesliebe in ihm bleiben?
    Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit.
    Daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und werden unser Herz in seiner Gegenwart beruhigen.
    Denn wenn das Herz uns auch verurteilt - Gott ist größer als unser Herz, und er weiß alles.
    Liebe Brüder, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt, haben wir gegenüber Gott Zuversicht.

    Psalm 100(99),2-3.4-5.
    Dient dem Herrn mit Freude!
    Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
    Erkennt: Der Herr allein ist Gott.
    Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum,
    sein Volk und die Herde seiner Weide.

    Tretet mit Dank durch seine Tore ein!
    Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels!
    Dankt ihm, preist seinen Namen!
    Denn der Herr ist gütig,
    ewig währt seine Huld,
    von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 1,43-51.
    In jener Zeit wollte Jesus nach Galiläa aufbrechen; da traf er Philippus. Und Jesus sagte zu ihm: Folge mir nach!
    Philippus war aus Betsaida, dem Heimatort des Andreas und Petrus.
    Philippus traf Natanaël und sagte zu ihm: Wir haben den gefunden, über den Mose im Gesetz und auch die Propheten geschrieben haben: Jesus aus Nazaret, den Sohn Josefs.
    Da sagte Natanaël zu ihm: Aus Nazaret? Kann von dort etwas Gutes kommen? Philippus antwortete: Komm und sieh!
    Jesus sah Natanaël auf sich zukommen und sagte über ihn: Da kommt ein echter Israelit, ein Mann ohne Falschheit.
    Natanaël fragte ihn: Woher kennst du mich? Jesus antwortete ihm: Schon bevor dich Philippus rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen.
    Natanaël antwortete ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König von Israel!
    Jesus antwortete ihm: Du glaubst, weil ich dir sagte, dass ich dich unter dem Feigenbaum sah? Du wirst noch Größeres sehen.
    Und er sprach zu ihm: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen über dem Menschensohn.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

  5. #295
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    Standard

    Freitag der 1. Woche im Jahreskreis - 12. Jänner 2018

    Lesung

    Erstes Buch Samuel 8,4-7.10-22a.

    In jenen Tagen versammelten sich alle Ältesten Israels und gingen zu Samuel nach Rama.
    Sie sagten zu ihm: Du bist nun alt, und deine Söhne gehen nicht auf deinen Wegen. Darum setze jetzt einen König bei uns ein, der uns regieren soll, wie es bei allen Völkern der Fall ist.
    Aber Samuel missfiel es, dass sie sagten: Gib uns einen König, der uns regieren soll. Samuel betete deshalb zum Herrn,
    und der Herr sagte zu Samuel: Hör auf die Stimme des Volkes in allem, was sie zu dir sagen. Denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen: Ich soll nicht mehr ihr König sein.
    Samuel teilte dem Volk, das einen König von ihm verlangte, alle Worte des Herrn mit.
    Er sagte: Das werden die Rechte des Königs sein, der über euch herrschen wird: Er wird eure Söhne holen und sie für sich bei seinen Wagen und seinen Pferden verwenden, und sie werden vor seinem Wagen herlaufen.
    Er wird sie zu Obersten über Abteilungen von Tausend und zu Führern über Abteilungen von Fünfzig machen. Sie müssen sein Ackerland pflügen und seine Ernte einbringen. Sie müssen seine Kriegsgeräte und die Ausrüstung seiner Streitwagen anfertigen.
    Eure Töchter wird er holen, damit sie ihm Salben zubereiten und kochen und backen.
    Eure besten Felder, Weinberge und Ölbäume wird er euch wegnehmen und seinen Beamten geben.
    Von euren Äckern und euren Weinbergen wird er den Zehnten erheben und ihn seinen Höflingen und Beamten geben.
    Eure Knechte und Mägde, eure besten jungen Leute und eure Esel wird er holen und für sich arbeiten lassen.
    Von euren Schafherden wird er den Zehnten erheben. Ihr selber werdet seine Sklaven sein.
    An jenem Tag werdet ihr wegen des Königs, den ihr euch erwählt habt, um Hilfe schreien, aber der Herr wird euch an jenem Tag nicht antworten.
    Doch das Volk wollte nicht auf Samuel hören, sondern sagte: Nein, ein König soll über uns herrschen.
    Auch wir wollen wie alle anderen Völker sein. Unser König soll uns Recht sprechen, er soll vor uns herziehen und soll unsere Kriege führen.
    Samuel hörte alles an, was das Volk sagte, und trug es dem Herrn vor.
    Und der Herr sagte zu Samuel: Hör auf ihre Stimme, und setz ihnen einen König ein!

    Psalm 89(88),16-17.18-19. 00:00

    00:35

    Wohl dem Volk, das dich als König zu feiern weiß!
    Herr, sie gehen im Licht deines Angesichts.
    Sie freuen sich über deinen Namen zu jeder Zeit,
    über deine Gerechtigkeit jubeln sie.

    Denn du bist ihre Schönheit und Stärke,
    du erhöhst unsre Kraft in deiner Güte.
    Ja, unser Schild gehört dem Herrn,
    unser König dem heiligen Gott Israels.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 2,1-12.
    Als Jesus einige Tage später nach Kafarnaum zurückkam, wurde bekannt, dass er wieder zu Hause war.
    Und es versammelten sich so viele Menschen, dass nicht einmal mehr vor der Tür Platz war; und er verkündete ihnen das Wort.
    Da brachte man einen Gelähmten zu ihm; er wurde von vier Männern getragen.
    Weil sie ihn aber wegen der vielen Leute nicht bis zu Jesus bringen konnten, deckten sie dort, wo Jesus war, das Dach ab, schlugen die Decke durch und ließen den Gelähmten auf seiner Tragbahre durch die Öffnung hinab.
    Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!
    Einige Schriftgelehrte aber, die dort saßen, dachten im Stillen:
    Wie kann dieser Mensch so reden? Er lästert Gott. Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott?
    Jesus erkannte sofort, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was für Gedanken habt ihr im Herzen?
    Ist es leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh umher?
    Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Und er sagte zu dem Gelähmten:
    Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause!
    Der Mann stand sofort auf, nahm seine Tragbahre und ging vor aller Augen weg. Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten: So etwas haben wir noch nie gesehen.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

  6. #296
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    Freitag der 2. Woche im Jahreskreis - 19. Jänner 2018

    Lesung

    Erstes Buch Samuel 24,3-21.

    In jenen Tagen nahm Saul dreitausend Mann, ausgesuchte Leute aus ganz Israel, und zog aus, um David und seine Männer bei den Steinbock-Felsen zu suchen.
    Auf seinem Weg kam er zu einigen Schafhürden. Dort war eine Höhle. Saul ging hinein, um seine Notdurft zu verrichten. David aber und seine Männer saßen hinten in der Höhle.
    Da sagten die Männer zu David: Das ist der Tag, von dem der Herr zu dir gesagt hat: Sieh her, ich gebe deinen Feind in deine Gewalt, und du kannst mit ihm machen, was dir richtig erscheint. Da stand David auf und schnitt heimlich einen Zipfel von Sauls Mantel ab.
    Hinterher aber schlug David das Gewissen, weil er einen Zipfel vom Mantel Sauls abgeschnitten hatte.
    Er sagte zu seinen Männern: Der Herr bewahre mich davor, meinem Gebieter, dem Gesalbten des Herrn, so etwas anzutun und Hand an ihn zu legen; denn er ist der Gesalbte des Herrn.
    Und David fuhr seine Leute mit scharfen Worten an und ließ nicht zu, dass sie sich an Saul vergriffen. Als Saul die Höhle verlassen hatte und seinen Weg fortsetzte,
    stand auch David auf, verließ die Höhle und rief Saul nach: Mein Herr und König! Als Saul sich umblickte, verneigte sich David bis zur Erde und warf sich vor ihm nieder.
    Dann sagte David zu Saul: Warum hörst du auf die Worte von Leuten, die sagen: Gib acht, David will dein Verderben.
    Doch heute kannst du mit eigenen Augen sehen, dass der Herr dich heute in der Höhle in meine Gewalt gegeben hat. Man hat mir gesagt, ich solle dich töten; aber ich habe dich geschont. Ich sagte: Ich will nicht die Hand an meinen Herrn legen; denn er ist der Gesalbte des Herrn.
    Sieh her, mein Vater! Hier, der Zipfel deines Mantels ist in meiner Hand. Wenn ich einen Zipfel deines Mantels abgeschnitten und dich nicht getötet habe, dann kannst du erkennen und einsehen, dass ich weder Bosheit noch Aufruhr im Sinn habe und dass ich mich nicht gegen dich versündigt habe; du aber stellst mir nach, um mir das Leben zu nehmen.
    Der Herr soll zwischen mir und dir entscheiden. Der Herr soll mich an dir rächen; aber meine Hand wird dich nicht anrühren,
    wie das alte Sprichwort sagt: Von den Frevlern geht Frevel aus; aber meine Hand soll dich nicht anrühren.
    Hinter wem zieht der König von Israel her? Wem jagst du nach? Einem toten Hund, einem einzigen Floh!
    Der Herr soll unser Richter sein und zwischen mir und dir entscheiden. Er blicke her, er soll meinen Rechtsstreit führen und mir dir gegenüber Recht verschaffen.
    Als David das zu Saul gesagt hatte, antwortete Saul: Ist das nicht deine Stimme, mein Sohn David? Und Saul begann laut zu weinen
    und sagte zu David: Du bist gerechter als ich; denn du hast mir Gutes erwiesen, während ich böse an dir gehandelt habe.
    Du hast heute bewiesen, dass du gut an mir gehandelt hast; obwohl der Herr mich in deine Gewalt gegeben hatte, hast du mich nicht getötet.
    Wenn jemand auf seinen Feind trifft, lässt er ihn dann im Guten seinen Weg weiterziehen? Der Herr möge dir mit Gutem vergelten, was du mir heute getan hast.
    Jetzt weiß ich, dass du König werden wirst und dass das Königtum in deiner Hand Bestand haben wird.

    Psalm 57(56),2.3-4.6.11.
    Sei mir gnädig, o Gott, sei mir gnädig;
    denn ich flüchte mich zu dir.
    Im Schatten deiner Flügel finde ich Zuflucht,
    bis das Unheil vorübergeht.

    Ich rufe zu Gott, dem Höchsten,
    zu Gott, der mir beisteht.
    Er sende mir Hilfe vom Himmel;
    meine Feinde schmähen mich.
    Gott sende seine Huld und Treue.

    Erheb dich über die Himmel, o Gott!
    Deine Herrlichkeit erscheine über der ganzen Erde.
    Denn deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
    deine Treue, so weit die Wolken ziehn.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 3,13-19.
    In jener Zeit stieg Jesus auf einen Berg und rief die zu sich, die er erwählt hatte, und sie kamen zu ihm.
    Und er setzte zwölf ein, die er bei sich haben und die er dann aussenden wollte, damit sie predigten
    und mit seiner Vollmacht Dämonen austrieben.
    Die Zwölf, die er einsetzte, waren: Petrus - diesen Beinamen gab er dem Simon -,
    Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und Johannes, der Bruder des Jakobus - ihnen gab er den Beinamen Boanerges, das heißt Donnersöhne -,
    dazu Andreas, Philippus, Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Jakobus, der Sohn des Alphäus, Thaddäus, Simon Kananäus
    und Judas Iskariot, der ihn dann verraten hat.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

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Liebe Freunde des Marienforums, - ich möchte Euch um rege Teilnahme an den Diskussionen bitten, damit das Forum noch vielfältiger in der Verkündigung der Liebe und Barmherzigkeit wird.

Gottes und Mariens Segen
Bruder Ignaz
(Webmaster)
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