Onlineuser
'Wer ist online' anzeigen Benutzer: 0
Gäste: 107
Gesamt: 107
Team: 0
Freunde anzeigen
Statistik
Themen:
1749
Beiträge:
30751
Benutzer:
475
Aktive Benutzer:
21
Links:
17
Wir begrüßen unseren neuesten Benutzer: Marienkind
Mit 392 Benutzern waren die meisten Benutzer gleichzeitig online (04.01.2016 um 07:06).
Neue Benutzer:
07.04.2018
Marienkind
23.03.2018
Laserlight
04.01.2018
Silvia...
29.12.2017
fliesser.a...
27.12.2017
Hans-Ulric...
Was soll Startseite sein?

Portal : 39,29%

Forum : 53,57%

Keine Meinung: 7,14%
Teilnehmer: 28. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
Heute hat keiner Geburtstag.
Letzte Links
Gebetsgemeinschaft... Link Gebetsgemeinschaft Bamberg aufrufen
Views: 1556, Kommentare: 0
Ökomenisches... Link Ökomenisches Heiligen Lexikon aufrufen
Views: 2000, Kommentare: 0
Der Heilige Stuhl Link Der Heilige Stuhl aufrufen
Views: 1595, Kommentare: 0
EWTN TV Link EWTN TV aufrufen
Views: 1889, Kommentare: 0
Bibel TV Link Bibel TV aufrufen
Views: 1628, Kommentare: 0
L´Osservatore Romano Link L´Osservatore Romano aufrufen
Views: 1864, Kommentare: 0
Radio Horeb Link Radio Horeb aufrufen
Views: 1752, Kommentare: 0
Radio Vatikan -... Link Radio Vatikan - offizielle Webseite aufrufen
Views: 1735, Kommentare: 0
Priesterbruderschaft... Link Priesterbruderschaft St. Petrus aufrufen
Views: 1656, Kommentare: 0
Barmherzigkeit.Info Link Barmherzigkeit.Info aufrufen
Views: 1682, Kommentare: 0
24 Stunden in... Link 24 Stunden in Lourdes aufrufen
Views: 1696, Kommentare: 0
Konfraternität St... Link Konfraternität St Petrus aufrufen
Views: 1734, Kommentare: 0
K-TV Link K-TV aufrufen
Views: 1652, Kommentare: 0
Friedensfürst Link Friedensfürst aufrufen
Views: 1719, Kommentare: 0
+ Auf Thema antworten
Seite 31 von 31 ErsteErste ... 21 29 30 31
Zeige Ergebnis 301 bis 310 von 310
  1. #301
    Moderation
    Registriert seit
    04.01.2004
    Beiträge
    4.848

    Standard

    Freitag nach Aschermittwoch - 16. Februar 2018

    Lesung




    Freitag nach Aschermittwoch

    Buch Jesaja 58,1-9a.

    So spricht Gott, der Herr: Rufe aus voller Kehle, halte dich nicht zurück! Lass deine Stimme ertönen wie eine Posaune! Halt meinem Volk seine Vergehen vor und dem Haus Jakob seine Sünden!
    Sie suchen mich Tag für Tag; denn sie wollen meine Wege erkennen. Wie ein Volk, das Gerechtigkeit übt und das vom Recht seines Gottes nicht ablässt, so fordern sie von mir ein gerechtes Urteil und möchten, dass Gott ihnen nah ist.
    Warum fasten wir und du siehst es nicht? Warum tun wir Buße und du merkst es nicht? Seht, an euren Fasttagen macht ihr Geschäfte und treibt alle eure Arbeiter zur Arbeit an.
    Obwohl ihr fastet, gibt es Streit und Zank und ihr schlagt zu mit roher Gewalt. So wie ihr jetzt fastet, verschafft ihr eurer Stimme droben kein Gehör.
    Ist das ein Fasten, wie ich es liebe, ein Tag, an dem man sich der Buße unterzieht: wenn man den Kopf hängen lässt, so wie eine Binse sich neigt, wenn man sich mit Sack und Asche bedeckt? Nennst du das ein Fasten und einen Tag, der dem Herrn gefällt?
    Nein, das ist ein Fasten, wie ich es liebe: die Fesseln des Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu entfernen, die Versklavten freizulassen, jedes Joch zu zerbrechen,
    an die Hungrigen dein Brot auszuteilen, die obdachlosen Armen ins Haus aufzunehmen, wenn du einen Nackten siehst, ihn zu bekleiden und dich deinen Verwandten nicht zu entziehen.
    Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte und deine Wunden werden schnell vernarben. Deine Gerechtigkeit geht dir voran, die Herrlichkeit des Herrn folgt dir nach.
    Wenn du dann rufst, wird der Herr dir Antwort geben, und wenn du um Hilfe schreist, wird er sagen: Hier bin ich.

    Psalm 51(50),3-4.5-6ab.18-19.
    Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld,
    tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!
    Wasch meine Schuld von mir ab,
    und mach mich rein von meiner Sünde!

    Denn ich erkenne meine bösen Taten,
    meine Sünde steht mir immer vor Augen.
    Gegen dich allein habe ich gesündigt,
    ich habe getan, was dir missfällt.

    Schlachtopfer willst du nicht, ich würde sie dir geben;
    an Brandopfern hast du kein Gefallen.
    Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerknirschter Geist,
    ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz
    wirst du, Gott, nicht verschmähen.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 9,14-15.
    In jener Zeit kamen die Jünger Johannes' des Täufers zu Jesus und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während wir und die Pharisäer fasten?
    Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein; dann werden sie fasten.




    Buch Jesaja 58,1-9a.

    So spricht Gott, der Herr: Rufe aus voller Kehle, halte dich nicht zurück! Lass deine Stimme ertönen wie eine Posaune! Halt meinem Volk seine Vergehen vor und dem Haus Jakob seine Sünden!
    Sie suchen mich Tag für Tag; denn sie wollen meine Wege erkennen. Wie ein Volk, das Gerechtigkeit übt und das vom Recht seines Gottes nicht ablässt, so fordern sie von mir ein gerechtes Urteil und möchten, dass Gott ihnen nah ist.
    Warum fasten wir und du siehst es nicht? Warum tun wir Buße und du merkst es nicht? Seht, an euren Fasttagen macht ihr Geschäfte und treibt alle eure Arbeiter zur Arbeit an.
    Obwohl ihr fastet, gibt es Streit und Zank und ihr schlagt zu mit roher Gewalt. So wie ihr jetzt fastet, verschafft ihr eurer Stimme droben kein Gehör.
    Ist das ein Fasten, wie ich es liebe, ein Tag, an dem man sich der Buße unterzieht: wenn man den Kopf hängen lässt, so wie eine Binse sich neigt, wenn man sich mit Sack und Asche bedeckt? Nennst du das ein Fasten und einen Tag, der dem Herrn gefällt?
    Nein, das ist ein Fasten, wie ich es liebe: die Fesseln des Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu entfernen, die Versklavten freizulassen, jedes Joch zu zerbrechen,
    an die Hungrigen dein Brot auszuteilen, die obdachlosen Armen ins Haus aufzunehmen, wenn du einen Nackten siehst, ihn zu bekleiden und dich deinen Verwandten nicht zu entziehen.
    Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte und deine Wunden werden schnell vernarben. Deine Gerechtigkeit geht dir voran, die Herrlichkeit des Herrn folgt dir nach.
    Wenn du dann rufst, wird der Herr dir Antwort geben, und wenn du um Hilfe schreist, wird er sagen: Hier bin ich.

    Psalm 51(50),3-4.5-6ab.18-19.
    Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld,
    tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!
    Wasch meine Schuld von mir ab,
    und mach mich rein von meiner Sünde!

    Denn ich erkenne meine bösen Taten,
    meine Sünde steht mir immer vor Augen.
    Gegen dich allein habe ich gesündigt,
    ich habe getan, was dir missfällt.

    Schlachtopfer willst du nicht, ich würde sie dir geben;
    an Brandopfern hast du kein Gefallen.
    Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerknirschter Geist,
    ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz
    wirst du, Gott, nicht verschmähen.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 9,14-15.
    In jener Zeit kamen die Jünger Johannes' des Täufers zu Jesus und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während wir und die Pharisäer fasten?
    Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein; dann werden sie fasten.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

  2. #302
    Moderation
    Registriert seit
    04.01.2004
    Beiträge
    4.848

    Standard

    Freitag der 1. Fastenwoche - 23. Februar 2018

    Lesung

    Buch Ezechiel 18,21-28.

    So spricht Gott, der Herr: Wenn der Schuldige sich von allen Sünden, die er getan hat, abwendet, auf alle meine Gesetze achtet und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, dann wird er bestimmt am Leben bleiben und nicht sterben.
    Keines der Vergehen, deren er sich schuldig gemacht hat, wird ihm angerechnet. Wegen seiner Gerechtigkeit wird er am Leben bleiben.
    Habe ich etwa Gefallen am Tod des Schuldigen - Spruch Gottes, des Herrn - und nicht vielmehr daran, dass er seine bösen Wege verlässt und so am Leben bleibt?
    Wenn jedoch ein Gerechter sein rechtschaffenes Leben aufgibt, wenn er Unrecht tut und all die Greueltaten begeht, die auch der Böse verübt, sollte er dann etwa am Leben bleiben? Keine seiner gerechten Taten wird ihm angerechnet. Wegen seiner Treulosigkeit und wegen der Sünde, die er begangen hat, ihretwegen muss er sterben.
    Ihr aber sagt: Das Verhalten des Herrn ist nicht richtig. Hört doch, ihr vom Haus Israel: Mein Verhalten soll nicht richtig sein? Nein, euer Verhalten ist nicht richtig.
    Wenn der Gerechte sein rechtschaffenes Leben aufgibt und Unrecht tut, muss er dafür sterben. Wegen des Unrechts, das er getan hat, wird er sterben.
    Wenn sich der Schuldige von dem Unrecht abwendet, das er begangen hat, und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, wird er sein Leben bewahren.
    Wenn er alle Vergehen, deren er sich schuldig gemacht hat, einsieht und umkehrt, wird er bestimmt am Leben bleiben. Er wird nicht sterben.

    Psalm 130(129),1-2.3-4.5-6ab.6c.7a.8.
    Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir:
    Herr, höre meine Stimme!
    Wende dein Ohr mir zu,
    achte auf mein lautes Flehen!

    Würdest du, Herr, unsere Sünden beachten,
    Herr, wer könnte bestehen?
    Doch bei dir ist Vergebung,
    damit man in Ehrfurcht dir dient.

    Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele,
    ich warte voll Vertrauen auf sein Wort
    Meine Seele wartet auf den Herrn
    mehr als die Wächter auf den Morgen.

    Mehr als die Wächter auf den Morgen
    soll Israel harren auf den Herrn.
    Ja, er wird Israel erlösen
    von all seinen Sünden.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 5,20-26.
    In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
    Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein.
    Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du gottloser Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.
    Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat,
    so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe.
    Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist. Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen, und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben, und du wirst ins Gefängnis geworfen.
    Amen, das sage ich dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

  3. #303
    Moderation
    Registriert seit
    04.01.2004
    Beiträge
    4.848

    Standard

    Freitag der 2. Fastenwoche - 2. März 2018

    Lesung


    Buch Genesis 37,3-4.12-13a.17b-28.

    Israel liebte Josef unter allen seinen Söhnen am meisten, weil er ihm noch in hohem Alter geboren worden war. Er ließ ihm einen Ärmelrock machen.
    Als seine Brüder sahen, dass ihr Vater ihn mehr liebte als alle seine Brüder, hassten sie ihn und konnten mit ihm kein gutes Wort mehr reden.
    Als seine Brüder fortgezogen waren, um das Vieh ihres Vaters bei Sichem zu weiden,
    sagte Israel zu Josef: Deine Brüder weiden bei Sichem das Vieh. Geh, ich will dich zu ihnen schicken.
    Da ging Josef seinen Brüdern nach und fand sie in Dotan.
    Sie sahen ihn von weitem. Bevor er jedoch nahe an sie herangekommen war, fassten sie den Plan, ihn umzubringen.
    Sie sagten zueinander: Dort kommt ja dieser Träumer.
    Jetzt aber auf, erschlagen wir ihn, und werfen wir ihn in eine der Zisternen. Sagen wir, ein wildes Tier habe ihn gefressen. Dann werden wir ja sehen, was aus seinen Träumen wird.
    Ruben hörte das und wollte ihn aus ihrer Hand retten. Er sagte: Begehen wir doch keinen Mord.
    Und Ruben sagte zu ihnen: Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne da in der Steppe, aber legt nicht Hand an ihn! Er wollte ihn nämlich aus ihrer Hand retten und zu seinem Vater zurückbringen.
    Als Josef bei seinen Brüdern angekommen war, zogen sie ihm sein Gewand aus, den Ärmelrock, den er anhatte,
    packten ihn und warfen ihn in die Zisterne. Die Zisterne war leer; es war kein Wasser darin.
    Als sie dann beim Essen saßen und aufblickten, sahen sie, dass gerade eine Karawane von Ismaelitern aus Gilead kam. Ihre Kamele waren mit Tragakant, Mastix und Ladanum beladen. Sie waren unterwegs nach Ägypten.
    Da schlug Juda seinen Brüdern vor: Was haben wir davon, wenn wir unseren Bruder erschlagen und sein Blut zudecken?
    Kommt, verkaufen wir ihn den Ismaelitern. Wir wollen aber nicht Hand an ihn legen, denn er ist doch unser Bruder und unser Verwandter. Seine Brüder waren einverstanden.
    Midianitische Kaufleute kamen vorbei. Da zogen sie Josef aus der Zisterne heraus und verkauften ihn für zwanzig Silberstücke an die Ismaeliter. Diese brachten Josef nach Ägypten.

    Psalm 105(104),16-21.
    Er rief den Hunger ins Land,
    entzog ihnen allen Vorrat an Brot.
    Doch hatte er ihnen einen Mann vorausgesandt:
    Josef wurde als Sklave verkauft.

    Man spannte seine Füße in Fesseln
    und zwängte seinen Hals ins Eisen
    bis zu der Zeit, als sein Wort sich erfüllte
    und der Spruch des Herrn ihm Recht gab.

    Da sandte der König einen Boten und ließ ihn frei,
    der Herrscher der Völker ließ ihn heraus.
    Er bestellte ihn zum Herrn über sein Haus,
    zum Gebieter über seinen ganzen Besitz.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 21,33-43.45-46.
    In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes: Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land.
    Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen.
    Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, einen dritten steinigten sie.
    Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erstemal; mit ihnen machten sie es genauso.
    Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben.
    Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn töten, damit wir seinen Besitz erben.
    Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um.
    Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt: Was wird er mit solchen Winzern tun?
    Sie sagten zu ihm: Er wird diesen bösen Menschen ein böses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist.
    Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder?
    Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte bringt.
    Als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse hörten, merkten sie, dass er von ihnen sprach.
    Sie hätten ihn gern verhaften lassen; aber sie fürchteten sich vor den Leuten, weil alle ihn für einen Propheten hielten.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

  4. #304
    Moderation
    Registriert seit
    04.01.2004
    Beiträge
    4.848

    Standard

    Freitag der 3. Fastenwoche - 9. März 2017

    Lesung


    Buch Hosea 14,2-10.

    So spricht der Herr: Kehr um, Israel, zum Herrn, deinem Gott! Denn du bist zu Fall gekommen durch deine Schuld.
    Kehrt um zum Herrn, nehmt Worte der Reue mit euch und sagt zu ihm: Nimm alle Schuld von uns und lass uns Gutes erfahren! Wir danken es dir mit der Frucht unserer Lippen.
    Assur kann uns nicht retten. Wir wollen nicht mehr auf Pferden reiten und zum Machwerk unserer Hände sagen wir nie mehr: Unser Gott. Denn nur bei dir findet der Verwaiste Erbarmen.
    Ich will ihre Untreue heilen und sie aus lauter Großmut wieder lieben. Denn mein Zorn hat sich von Israel abgewandt.
    Ich werde für Israel da sein wie der Tau, damit es aufblüht wie eine Lilie und Wurzeln schlägt wie der Libanon.
    Seine Zweige sollen sich ausbreiten, seine Pracht soll der Pracht des Ölbaums gleichen und sein Duft dem Duft des Libanon.
    Sie werden wieder in meinem Schatten wohnen; sie bauen Getreide an und gedeihen wie die Reben, deren Wein so berühmt ist wie der Wein vom Libanon.
    Was hat Efraim noch mit den Götzen zu tun? Ich, ja ich, erhöre ihn, ich schaue nach ihm. Ich bin wie der grünende Wacholder, an mir findest du reiche Frucht.
    Wer weise ist, begreife dies alles, wer klug ist, erkenne es. Ja, die Wege des Herrn sind gerade; die Gerechten gehen auf ihnen, die Treulosen aber kommen auf ihnen zu Fall.

    Psalm 81(80),6c.7-10.11ab.14.17.
    Eine Stimme höre ich, die ich noch nie vernahm:
    Seine Schulter hab' ich von der Bürde befreit,
    seine Hände kamen los vom Lastkorb.
    Du riefst in der Not, und ich riss dich heraus.

    Ich habe dich aus dem Gewölk des Donners erhört,
    an den Wassern von Meriba geprüft.
    Höre, mein Volk, ich will dich mahnen!
    Israel, wolltest du doch auf mich hören!

    Für dich gibt es keinen andern Gott.
    Du sollst keinen fremden Gott anbeten.
    Ich bin der Herr, dein Gott,
    der dich heraufgeführt hat aus Ägypten.

    Ach dass doch mein Volk auf mich hörte,
    dass Israel gehen wollte auf meinen Wegen!
    Ich würde es nähren mit bestem Weizen
    und mit Honig aus dem Felsen sättigen.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 12,28b-34.
    In jener Zeit ging ein Schriftgelehrter zu Jesus hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?
    Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.
    Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.
    Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.
    Da sagte der Schriftgelehrte zu ihm: Sehr gut, Meister! Ganz richtig hast du gesagt: Er allein ist der Herr, und es gibt keinen anderen außer ihm,
    und ihn mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft zu lieben und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist weit mehr als alle Brandopfer und anderen Opfer.
    Jesus sah, dass er mit Verständnis geantwortet hatte, und sagte zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und keiner wagte mehr, Jesus eine Frage zu stellen.




    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

  5. #305
    Moderation
    Registriert seit
    04.01.2004
    Beiträge
    4.848

    Standard

    Freitag der 4. Fastenwoche 16. März 2018

    Lesung

    Buch der Weisheit 2,1a.12-22.

    Die Frevler tauschen ihre verkehrten Gedanken aus und sagen:
    Lasst uns dem Gerechten auflauern! Er ist uns unbequem und steht unserem Tun im Weg. Er wirft uns Vergehen gegen das Gesetz vor und beschuldigt uns des Verrats an unserer Erziehung.
    Er rühmt sich, die Erkenntnis Gottes zu besitzen, und nennt sich einen Knecht des Herrn.
    Er ist unserer Gesinnung ein lebendiger Vorwurf, schon sein Anblick ist uns lästig;
    denn er führt ein Leben, das dem der andern nicht gleicht, und seine Wege sind grundverschieden.
    Als falsche Münze gelten wir ihm; von unseren Wegen hält er sich fern wie von Unrat. Das Ende der Gerechten preist er glücklich und prahlt, Gott sei sein Vater.
    Wir wollen sehen, ob seine Worte wahr sind, und prüfen, wie es mit ihm ausgeht.
    Ist der Gerechte wirklich Sohn Gottes, dann nimmt sich Gott seiner an und entreißt ihn der Hand seiner Gegner.
    Roh und grausam wollen wir mit ihm verfahren, um seine Sanftmut kennenzulernen, seine Geduld zu erproben.
    Zu einem ehrlosen Tod wollen wir ihn verurteilen; er behauptet ja, es werde ihm Hilfe gewährt.
    So denken sie, aber sie irren sich; denn ihre Schlechtigkeit macht sie blind.
    Sie verstehen von Gottes Geheimnissen nichts, sie hoffen nicht auf Lohn für die Frömmigkeit und erwarten keine Auszeichnung für untadelige Seelen.

    Psalm 34(33),17-18.19-20.21.23.
    Das Antlitz des Herrn richtet sich gegen die Bösen,
    um ihr Andenken von der Erde zu tilgen.
    Schreien die Gerechten, so hört sie der Herr;
    er entreißt sie all ihren Ängsten.

    Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen,
    er hilft denen auf, die zerknirscht sind.
    Der Gerechte muss viel leiden,
    doch allem wird der Herr ihn entreißen.

    Er behütet all seine Glieder,
    nicht eines von ihnen wird zerbrochen.
    Der Herr erlöst seine Knechte;
    straflos bleibt, wer zu ihm sich flüchtet.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 7,1-2.10.25-30.
    In jener Zeit zog Jesus in Galiläa umher; denn er wollte sich nicht in Judäa aufhalten, weil die Juden darauf aus waren, ihn zu töten.
    Das Laubhüttenfest der Juden war nahe.
    Als aber seine Brüder zum Fest hinaufgegangen waren, zog auch er hinauf, jedoch nicht öffentlich, sondern heimlich.
    Da sagten einige Leute aus Jerusalem: Ist das nicht der, den sie töten wollen?
    Und doch redet er in aller Öffentlichkeit, und man lässt ihn gewähren. Sollte der Hohe Rat wirklich erkannt haben, dass er der Messias ist?
    Aber von dem hier wissen wir, woher er stammt; wenn jedoch der Messias kommt, weiß niemand, woher er stammt.
    Während Jesus im Tempel lehrte, rief er: Ihr kennt mich und wisst, woher ich bin; aber ich bin nicht in meinem eigenen Namen gekommen, sondern er, der mich gesandt hat, bürgt für die Wahrheit. Ihr kennt ihn nur nicht.
    Ich kenne ihn, weil ich von ihm komme und weil er mich gesandt hat.
    Da wollten sie ihn festnehmen; aber keiner wagte ihn anzufassen, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

  6. #306
    Moderation
    Registriert seit
    04.01.2004
    Beiträge
    4.848

    Standard

    Freitag der 5. Fastenwoche - 23. März 2018

    Lesung

    Buch Jeremia 20,10-13.

    Jeremia sprach: Ich hörte das Flüstern der Vielen: Grauen ringsum! Zeigt ihn an! Wir wollen ihn anzeigen. Meine nächsten Bekannten warten alle darauf, dass ich stürze: Vielleicht lässt er sich betören, dass wir ihm beikommen können und uns an ihm rächen.
    Doch der Herr steht mir bei wie ein gewaltiger Held. Darum straucheln meine Verfolger und kommen nicht auf. Sie werden schmählich zuschanden, da sie nichts erreichen, in ewiger, unvergesslicher Schmach.
    Aber der Herr der Heere prüft den Gerechten, er sieht Herz und Nieren. Ich werde deine Rache an ihnen erleben; denn dir habe ich meine Sache anvertraut.
    Singt dem Herrn, rühmt den Herrn; denn er rettet das Leben des Armen aus der Hand der Übeltäter.

    Psalm 18(17),2-3.4-5.6-7ab.7cd.20.
    Ich will dich lieben, Herr, meine Stärke,
    Herr, du mein Fels, meine Burg, mein Retter,
    mein Gott, meine Feste, in der ich mich berge,
    mein Schild und sicheres Heil, meine Zuflucht.

    Ich rufe: Der Herr sei gepriesen!,
    und ich werde vor meinen Feinden gerettet.
    Mich umfingen die Fesseln des Todes,
    mich erschreckten die Fluten des Verderbens.

    Die Bande der Unterwelt umstrickten mich,
    über mich fielen die Schlingen des Todes.
    In meiner Not rief ich zum Herrn
    und schrie zu meinem Gott.

    Aus seinem Heiligtum hörte er mein Rufen,
    mein Hilfeschrei drang an sein Ohr.
    Er führte mich hinaus ins Weite,
    er befreite mich, denn er hatte an mir Gefallen.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 10,31-42.
    In jener Zeit hoben die Juden Steine auf, um ihn zu steinigen.
    Jesus hielt ihnen entgegen: Viele gute Werke habe ich im Auftrag des Vaters vor euren Augen getan. Für welches dieser Werke wollt ihr mich steinigen?
    Die Juden antworteten ihm: Wir steinigen dich nicht wegen eines guten Werkes, sondern wegen Gotteslästerung; denn du bist nur ein Mensch und machst dich selbst zu Gott.
    Jesus erwiderte ihnen: Heißt es nicht in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter?
    Wenn er jene Menschen Götter genannt hat, an die das Wort Gottes ergangen ist, und wenn die Schrift nicht aufgehoben werden kann,
    dürft ihr dann von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat, sagen: Du lästerst Gott - weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn?
    Wenn ich nicht die Werke meines Vaters vollbringe, dann glaubt mir nicht.
    Aber wenn ich sie vollbringe, dann glaubt wenigstens den Werken, wenn ihr mir nicht glaubt. Dann werdet ihr erkennen und einsehen, dass in mir der Vater ist und ich im Vater bin.
    Wieder wollten sie ihn festnehmen; er aber entzog sich ihrem Zugriff.
    Dann ging Jesus wieder weg auf die andere Seite des Jordan, an den Ort, wo Johannes zuerst getauft hatte; und dort blieb er.
    Viele kamen zu ihm. Sie sagten: Johannes hat kein Zeichen getan; aber alles, was Johannes über diesen Mann gesagt hat, ist wahr.
    Und viele kamen dort zum Glauben an ihn.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

  7. #307
    Moderation
    Registriert seit
    04.01.2004
    Beiträge
    4.848

    Standard

    Karfreitag - 30. März 2018

    Lesung

    Buch Jesaja 52,13-15.53,1-12.

    Seht, mein Knecht hat Erfolg, er wird groß sein und hoch erhaben.
    Viele haben sich über ihn entsetzt, so entstellt sah er aus, nicht mehr wie ein Mensch, seine Gestalt war nicht mehr die eines Menschen.
    Jetzt aber setzt er viele Völker in Staunen, Könige müssen vor ihm verstummen. Denn was man ihnen noch nie erzählt hat, das sehen sie nun; was sie niemals hörten, das erfahren sie jetzt.
    Wer hat unserer Kunde geglaubt? Der Arm des Herrn - wem wurde er offenbar?
    Vor seinen Augen wuchs er auf wie ein junger Spross, wie ein Wurzeltrieb aus trockenem Boden. Er hatte keine schöne und edle Gestalt, so dass wir ihn anschauen mochten. Er sah nicht so aus, dass wir Gefallen fanden an ihm.
    Er wurde verachtet und von den Menschen gemieden, ein Mann voller Schmerzen, mit Krankheit vertraut. Wie einer, vor dem man das Gesicht verhüllt, war er verachtet; wir schätzten ihn nicht.
    Aber er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir meinten, er sei von Gott geschlagen, von ihm getroffen und gebeugt.
    Doch er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen, wegen unserer Sünden zermalmt. Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm, durch seine Wunden sind wir geheilt.
    Wir hatten uns alle verirrt wie Schafe, jeder ging für sich seinen Weg. Doch der Herr lud auf ihn die Schuld von uns allen.
    Er wurde misshandelt und niedergedrückt, aber er tat seinen Mund nicht auf. Wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt, und wie ein Schaf angesichts seiner Scherer, so tat auch er seinen Mund nicht auf.
    Durch Haft und Gericht wurde er dahingerafft, doch wen kümmerte sein Geschick? Er wurde vom Land der Lebenden abgeschnitten und wegen der Verbrechen seines Volkes zu Tode getroffen.
    Bei den Ruchlosen gab man ihm sein Grab, bei den Verbrechern seine Ruhestätte, obwohl er kein Unrecht getan hat und kein trügerisches Wort in seinem Mund war.
    Doch der Herr fand Gefallen an seinem zerschlagenen (Knecht), er rettete den, der sein Leben als Sühnopfer hingab. Er wird Nachkommen sehen und lange leben. Der Plan des Herrn wird durch ihn gelingen.
    Nachdem er so vieles ertrug, erblickt er das Licht. Er sättigt sich an Erkenntnis. Mein Knecht, der gerechte, macht die vielen gerecht; er lädt ihre Schuld auf sich.
    Deshalb gebe ich ihm seinen Anteil unter den Großen und mit den Mächtigen teilt er die Beute, weil er sein Leben dem Tod preisgab und sich unter die Verbrecher rechnen ließ. Denn er trug die Sünden von vielen und trat für die Schuldigen ein.

    Psalm 31(30),2.6.12-13.15-16.17.25.
    Bei dir, Herr, suche ich Zuflucht,
    lass mich nie zugrunde gehen;
    in deiner Gerechtigkeit rette mich!
    In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist;
    du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.

    Zum Spott geworden bin ich all meinen Feinden,
    ein Hohn den Nachbarn, ein Schrecken den Freunden;
    wer mich auf der Straße sieht, der flieht vor mir.
    Ich bin dem Gedächtnis entschwunden wie ein Toter,
    bin geworden wie ein zerbrochenes Gefäß.

    Herr, ich vertraue dir
    ich sage: «Du bist mein Gott.»
    In deiner Hand liegt mein Geschick;
    entreiß mich der Hand meiner Feinde und Verfolger!

    Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht,
    hilf mir in deiner Güte!
    Euer Herz sei stark und unverzagt,
    ihr alle, die ihr wartet auf den Herrn.



    Brief an die Hebräer 4,14-16.5,7-9.
    Brüder! Da wir nun einen erhabenen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, lasst uns an dem Bekenntnis festhalten.
    Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat.
    Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.
    Als er auf Erden lebte, hat er mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört und aus seiner Angst befreit worden.
    Obwohl er der Sohn war, hat er durch Leiden den Gehorsam gelernt;
    zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden.

    Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 18,1-40.19,1-42. 00:00

    15:58

    Jesus ging mit seinen Jüngern hinaus, auf die andere Seite des Baches Kidron. Dort war ein Garten; in den ging er mit seinen Jüngern hinein.
    Auch Judas, der Verräter, der ihn auslieferte, kannte den Ort, weil Jesus dort oft mit seinen Jüngern zusammengekommen war.
    Judas holte die Soldaten und die Gerichtsdiener der Hohenpriester und der Pharisäer, und sie kamen dorthin mit Fackeln, Laternen und Waffen.
    Jesus, der alles wusste, was mit ihm geschehen sollte, ging hinaus und fragte sie: Wen sucht ihr?
    Sie antworteten ihm: Jesus von Nazaret. Er sagte zu ihnen: Ich bin es. Auch Judas, der Verräter, stand bei ihnen.
    Als er zu ihnen sagte: Ich bin es!, wichen sie zurück und stürzten zu Boden.
    Er fragte sie noch einmal: Wen sucht ihr? Sie sagten: Jesus von Nazaret.
    Jesus antwortete: Ich habe euch gesagt, dass ich es bin. Wenn ihr mich sucht, dann lasst diese gehen!
    So sollte sich das Wort erfüllen, das er gesagt hatte: Ich habe keinen von denen verloren, die du mir gegeben hast.
    Simon Petrus aber, der ein Schwert bei sich hatte, zog es, schlug nach dem Diener des Hohenpriesters und hieb ihm das rechte Ohr ab; der Diener hieß Malchus.
    Da sagte Jesus zu Petrus: Steck das Schwert in die Scheide! Der Kelch, den mir der Vater gegeben hat - soll ich ihn nicht trinken?
    Die Soldaten, ihre Befehlshaber und die Gerichtsdiener der Juden nahmen Jesus fest, fesselten ihn
    und führten ihn zuerst zu Hannas; er war nämlich der Schwiegervater des Kajaphas, der in jenem Jahr Hohepriester war.
    Kajaphas aber war es, der den Juden den Rat gegeben hatte: Es ist besser, dass ein einziger Mensch für das Volk stirbt.
    Simon Petrus und ein anderer Jünger folgten Jesus. Dieser Jünger war mit dem Hohenpriester bekannt und ging mit Jesus in den Hof des hohepriesterlichen Palastes.
    Petrus aber blieb draußen am Tor stehen. Da kam der andere Jünger, der Bekannte des Hohenpriesters, heraus; er sprach mit der Pförtnerin und führte Petrus hinein.
    Da sagte die Pförtnerin zu Petrus: Bist du nicht auch einer von den Jüngern dieses Menschen? Er antwortete: Nein.
    Die Diener und die Knechte hatten sich ein Kohlenfeuer angezündet und standen dabei, um sich zu wärmen; denn es war kalt. Auch Petrus stand bei ihnen und wärmte sich.
    Der Hohepriester befragte Jesus über seine Jünger und über seine Lehre.
    Jesus antwortete ihm: Ich habe offen vor aller Welt gesprochen. Ich habe immer in der Synagoge und im Tempel gelehrt, wo alle Juden zusammenkommen. Nichts habe ich im Geheimen gesprochen.
    Warum fragst du mich? Frag doch die, die mich gehört haben, was ich zu ihnen gesagt habe; sie wissen, was ich geredet habe.
    Auf diese Antwort hin schlug einer von den Knechten, der dabeistand, Jesus ins Gesicht und sagte: Redest du so mit dem Hohenpriester?
    Jesus entgegnete ihm: Wenn es nicht recht war, was ich gesagt habe, dann weise es nach; wenn es aber recht war, warum schlägst du mich?
    Danach schickte ihn Hannas gefesselt zum Hohenpriester Kajaphas.
    Simon Petrus aber stand am Feuer und wärmte sich. Sie sagten zu ihm: Bist nicht auch du einer von seinen Jüngern? Er leugnete und sagte: Nein.
    Einer von den Dienern des Hohenpriesters, ein Verwandter dessen, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte, sagte: Habe ich dich nicht im Garten bei ihm gesehen?
    Wieder leugnete Petrus, und gleich darauf krähte ein Hahn.
    Von Kajaphas brachten sie Jesus zum Prätorium; es war früh am Morgen. Sie selbst gingen nicht in das Gebäude hinein, um nicht unrein zu werden, sondern das Paschalamm essen zu können.
    Deshalb kam Pilatus zu ihnen heraus und fragte: Welche Anklage erhebt ihr gegen diesen Menschen?
    Sie antworteten ihm: Wenn er kein Übeltäter wäre, hätten wir ihn dir nicht ausgeliefert.
    Pilatus sagte zu ihnen: Nehmt ihr ihn doch, und richtet ihn nach eurem Gesetz! Die Juden antworteten ihm: Uns ist es nicht gestattet, jemand hinzurichten.
    So sollte sich das Wort Jesu erfüllen, mit dem er angedeutet hatte, auf welche Weise er sterben werde.
    Pilatus ging wieder in das Prätorium hinein, ließ Jesus rufen und fragte ihn: Bist du der König der Juden?
    Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus, oder haben es dir andere über mich gesagt?
    Pilatus entgegnete: Bin ich denn ein Jude? Dein eigenes Volk und die Hohenpriester haben dich an mich ausgeliefert. Was hast du getan?
    Jesus antwortete: Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn es von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Aber mein Königtum ist nicht von hier.
    Pilatus sagte zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.
    Pilatus sagte zu ihm: Was ist Wahrheit? Nachdem er das gesagt hatte, ging er wieder zu den Juden hinaus und sagte zu ihnen: Ich finde keinen Grund, ihn zu verurteilen.
    Ihr seid gewohnt, dass ich euch am Paschafest einen Gefangenen freilasse. Wollt ihr also, dass ich euch den König der Juden freilasse?
    Da schrien sie wieder: Nicht diesen, sondern Barabbas! Barabbas aber war ein Straßenräuber.
    Darauf ließ Pilatus Jesus geißeln.
    Die Soldaten flochten einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf und legten ihm einen purpurroten Mantel um.
    Sie stellten sich vor ihn hin und sagten: Heil dir, König der Juden! Und sie schlugen ihm ins Gesicht.
    Pilatus ging wieder hinaus und sagte zu ihnen: Seht, ich bringe ihn zu euch heraus; ihr sollt wissen, dass ich keinen Grund finde, ihn zu verurteilen.
    Jesus kam heraus; er trug die Dornenkrone und den purpurroten Mantel. Pilatus sagte zu ihnen: Seht, da ist der Mensch!
    Als die Hohenpriester und ihre Diener ihn sahen, schrien sie: Ans Kreuz mit ihm, ans Kreuz mit ihm! Pilatus sagte zu ihnen: Nehmt ihr ihn, und kreuzigt ihn! Denn ich finde keinen Grund, ihn zu verurteilen.
    Die Juden entgegneten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach diesem Gesetz muss er sterben, weil er sich als Sohn Gottes ausgegeben hat.
    Als Pilatus das hörte, wurde er noch ängstlicher.
    Er ging wieder in das Prätorium hinein und fragte Jesus: Woher stammst du? Jesus aber gab ihm keine Antwort.
    Da sagte Pilatus zu ihm: Du sprichst nicht mit mir? Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich freizulassen, und Macht, dich zu kreuzigen?
    Jesus antwortete: Du hättest keine Macht über mich, wenn es dir nicht von oben gegeben wäre; darum liegt größere Schuld bei dem, der mich dir ausgeliefert hat.
    Daraufhin wollte Pilatus ihn freilassen, aber die Juden schrien: Wenn du ihn freilässt, bist du kein Freund des Kaisers; jeder, der sich als König ausgibt, lehnt sich gegen den Kaiser auf.
    Auf diese Worte hin ließ Pilatus Jesus herausführen, und er setzte sich auf den Richterstuhl an dem Platz, der Lithostrotos, auf hebräisch Gabbata, heißt.
    Es war am Rüsttag des Paschafestes, ungefähr um die sechste Stunde. Pilatus sagte zu den Juden: Da ist euer König!
    Sie aber schrien: Weg mit ihm, kreuzige ihn! Pilatus aber sagte zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König außer dem Kaiser.
    Da lieferte er ihnen Jesus aus, damit er gekreuzigt würde. Sie übernahmen Jesus.
    Er trug sein Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Schädelhöhe, die auf hebräisch Golgota heißt.
    Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere, auf jeder Seite einen, in der Mitte Jesus.
    Pilatus ließ auch ein Schild anfertigen und oben am Kreuz befestigen; die Inschrift lautete: Jesus von Nazaret, der König der Juden.
    Dieses Schild lasen viele Juden, weil der Platz, wo Jesus gekreuzigt wurde, nahe bei der Stadt lag. Die Inschrift war hebräisch, lateinisch und griechisch abgefasst.
    Die Hohenpriester der Juden sagten zu Pilatus: Schreib nicht: Der König der Juden, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der König der Juden.
    Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben.
    Nachdem die Soldaten Jesus ans Kreuz geschlagen hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen. Sie nahmen auch sein Untergewand, das von oben her ganz durchgewebt und ohne Naht war.
    Sie sagten zueinander: Wir wollen es nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll. So sollte sich das Schriftwort erfüllen: Sie verteilten meine Kleider unter sich und warfen das Los um mein Gewand. Dies führten die Soldaten aus.
    Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala.
    Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn!
    Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.
    Danach, als Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet.
    Ein Gefäß mit Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm mit Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund.
    Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf.
    Weil Rüsttag war und die Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten, baten die Juden Pilatus, man möge den Gekreuzigten die Beine zerschlagen und ihre Leichen dann abnehmen; denn dieser Sabbat war ein großer Feiertag.
    Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war.
    Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht,
    sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus.
    Und der, der es gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß, dass er Wahres berichtet, damit auch ihr glaubt.
    Denn das ist geschehen, damit sich das Schriftwort erfüllte: Man soll an ihm kein Gebein zerbrechen.
    Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben.
    Josef aus Arimathäa war ein Jünger Jesu, aber aus Furcht vor den Juden nur heimlich. Er bat Pilatus, den Leichnam Jesu abnehmen zu dürfen, und Pilatus erlaubte es. Also kam er und nahm den Leichnam ab.
    Es kam auch Nikodemus, der früher einmal Jesus bei Nacht aufgesucht hatte. Er brachte eine Mischung aus Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund.
    Sie nahmen den Leichnam Jesu und umwickelten ihn mit Leinenbinden, zusammen mit den wohlriechenden Salben, wie es beim jüdischen Begräbnis Sitte ist.
    An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten, und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war.
    Wegen des Rüsttages der Juden und weil das Grab in der Nähe lag, setzten sie Jesus dort bei.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

  8. #308
    Moderation
    Registriert seit
    04.01.2004
    Beiträge
    4.848

    Standard

    Freitag der Osteroktav - 6. April 2018

    Lesung

    Apostelgeschichte 4,1-12.

    Petrus und Johannes hatten im Tempel einen Gelähmten geheilt. Während sie zum Volk redeten, traten die Priester, der Tempelhauptmann und die Sadduzäer zu ihnen.
    Sie waren aufgebracht, weil die Apostel das Volk lehrten und in Jesus die Auferstehung von den Toten verkündeten.
    Sie nahmen sie fest und hielten sie bis zum nächsten Morgen in Haft. Es war nämlich schon Abend.
    Viele aber, die das Wort gehört hatten, wurden gläubig; und die Zahl der Männer stieg auf etwa fünftausend.
    Am anderen Morgen versammelten sich ihre Führer sowie die Ältesten und die Schriftgelehrten in Jerusalem,
    dazu Hannas, der Hohepriester, Kajaphas, Johannes, Alexander und alle, die aus dem Geschlecht der Hohenpriester stammten.
    Sie stellten die beiden in die Mitte und fragten sie: Mit welcher Kraft oder in wessen Namen habt ihr das getan?
    Da sagte Petrus zu ihnen, erfüllt vom Heiligen Geist: Ihr Führer des Volkes und ihr Ältesten!
    Wenn wir heute wegen einer guten Tat an einem kranken Menschen darüber vernommen werden, durch wen er geheilt worden ist,
    so sollt ihr alle und das ganze Volk Israel wissen: im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckt hat. Durch ihn steht dieser Mann gesund vor euch.
    Er - Jesus - ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist.
    Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.

    Psalm 118(117),1.4.22-23.24.26-27a.
    Danket dem Herrn, denn er ist gütig,
    denn seine Huld währt ewig.
    So sollen alle sagen, die den Herrn fürchten und ehren:
    Denn seine Huld währt ewig.

    Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,
    er ist zum Eckstein geworden.
    Das hat der Herr vollbracht,
    vor unseren Augen geschah dieses Wunder.

    Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat;
    wir wollen jubeln und uns an ihm freuen.
    Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn.
    Wir segnen euch, vom Haus des Herrn her.
    Gott, der Herr, erleuchte uns.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 21,1-14.
    In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise.
    Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus - Zwilling-, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen.
    Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.
    Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.
    Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.
    Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es.
    Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See.
    Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her.
    Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot.
    Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt.
    Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht.
    Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.
    Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.
    Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

  9. #309
    Moderation
    Registriert seit
    04.01.2004
    Beiträge
    4.848

    Standard

    Donnerstag der 2. Osterwoche - 13. April 2018

    Lesung

    Apostelgeschichte 5,27-33.

    In jenen Tagen führten der Tempelhauptmann und seine Leute die Apostel herbei und stellten sie vor den Hohen Rat. Der Hohepriester verhörte sie
    und sagte: Wir haben euch streng verboten, in diesem Namen zu lehren; ihr aber habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt; ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen.
    Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
    Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ans Holz gehängt und ermordet habt.
    Ihn hat Gott als Herrscher und Retter an seine rechte Seite erhoben, um Israel die Umkehr und Vergebung der Sünden zu schenken.
    Zeugen dieser Ereignisse sind wir und der Heilige Geist, den Gott allen verliehen hat, die ihm gehorchen.
    Als sie das hörten, gerieten sie in Zorn und beschlossen, sie zu töten.

    Psalm 34(33),2.9.17-18.19-20.
    Ich will den Herrn allezeit preisen;
    immer sei sein Lob in meinem Mund.
    Kostet und seht, wie gütig der Herr ist;
    wohl dem, der zu ihm sich flüchtet!

    Das Antlitz des Herrn richtet sich gegen die Bösen,
    um ihr Andenken von der Erde zu tilgen.
    Schreien die Gerechten, so hört sie der Herr;
    er entreißt sie all ihren Ängsten.

    Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen,
    er hilft denen auf, die zerknirscht sind.
    Der Gerechte muss viel leiden,
    doch allem wird der Herr ihn entreißen.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 3,31-36.
    Er, der von oben kommt, steht über allen; wer von der Erde stammt, ist irdisch und redet irdisch. Er, der aus dem Himmel kommt, steht über allen.
    Was er gesehen und gehört hat, bezeugt er, doch niemand nimmt sein Zeugnis an.
    Wer sein Zeugnis annimmt, beglaubigt, dass Gott wahrhaftig ist.
    Denn der, den Gott gesandt hat, verkündet die Worte Gottes; denn er gibt den Geist unbegrenzt.
    Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.
    Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

  10. #310
    Moderation
    Registriert seit
    04.01.2004
    Beiträge
    4.848

    Standard

    Freitag der 3. Osterwoche - 20. April 2018

    Lesung

    Apostelgeschichte 9,1-20.

    In jenen Tagen wütete Saulus immer noch mit Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn. Er ging zum Hohenpriester
    und erbat sich von ihm Briefe an die Synagogen in Damaskus, um die Anhänger des neuen Weges, Männer und Frauen, die er dort finde, zu fesseln und nach Jerusalem zu bringen.
    Unterwegs aber, als er sich bereits Damaskus näherte, geschah es, dass ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte.
    Er stürzte zu Boden und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte: Saul, Saul, warum verfolgst du mich?
    Er antwortete: Wer bist du, Herr? Dieser sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst.
    Steh auf und geh in die Stadt; dort wird dir gesagt werden, was du tun sollst.
    Seine Begleiter standen sprachlos da; sie hörten zwar die Stimme, sahen aber niemand.
    Saulus erhob sich vom Boden. Als er aber die Augen öffnete, sah er nichts. Sie nahmen ihn bei der Hand und führten ihn nach Damaskus hinein.
    Und er war drei Tage blind, und er aß nicht und trank nicht.
    In Damaskus lebte ein Jünger namens Hananias. Zu ihm sagte der Herr in einer Vision: Hananias! Er antwortete: Hier bin ich, Herr.
    Der Herr sagte zu ihm: Steh auf und geh zur sogenannten Geraden Straße, und frag im Haus des Judas nach einem Mann namens Saulus aus Tarsus. Er betet gerade
    und hat in einer Vision gesehen, wie ein Mann namens Hananias hereinkommt und ihm die Hände auflegt, damit er wieder sieht.
    Hananias antwortete: Herr, ich habe von vielen gehört, wieviel Böses dieser Mann deinen Heiligen in Jerusalem angetan hat.
    Auch hier hat er Vollmacht von den Hohenpriestern, alle zu verhaften, die deinen Namen anrufen.
    Der Herr aber sprach zu ihm: Geh nur! Denn dieser Mann ist mein auserwähltes Werkzeug: Er soll meinen Namen vor Völker und Könige und die Söhne Israels tragen.
    Ich werde ihm auch zeigen, wie viel er für meinen Namen leiden muss.
    Da ging Hananias hin und trat in das Haus ein; er legte Saulus die Hände auf und sagte: Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem Weg hierher erschienen ist; du sollst wieder sehen und mit dem Heiligen Geist erfüllt werden.
    Sofort fiel es wie Schuppen von seinen Augen, und er sah wieder; er stand auf und ließ sich taufen.
    Und nachdem er etwas gegessen hatte, kam er wieder zu Kräften. Einige Tage blieb er bei den Jüngern in Damaskus;
    und sogleich verkündete er Jesus in den Synagogen und sagte: Er ist der Sohn Gottes.

    Psalm 117(116),1.2.
    Lobet den Herrn, alle Völker,
    preist ihn, alle Nationen!

    Denn mächtig waltet über uns seine Huld,
    die Treue des Herrn währt in Ewigkeit.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 6,52-59.
    In jener Zeit stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?
    Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
    Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.
    Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank.
    Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.
    Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.
    Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.
    Diese Worte sprach Jesus, als er in der Synagoge von Kafarnaum lehrte.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

Ähnliche Themen

  1. Tageslesungen - DIENSTAG
    Von Augenauf im Forum Bibel und Tagesevangelium
    Antworten: 301
    Letzter Beitrag: 17.04.2018, 05:20
  2. Tageslesungen - MONTAG
    Von Augenauf im Forum Bibel und Tagesevangelium
    Antworten: 302
    Letzter Beitrag: 16.04.2018, 06:36
  3. gesammelte Impulse aus den Threads der Tageslesungen
    Von Anna im Forum Bibel und Tagesevangelium
    Antworten: 74
    Letzter Beitrag: 20.04.2010, 06:45
  4. Neuordnung der Tageslesungen
    Von Martin im Forum Bibel und Tagesevangelium
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 05.06.2005, 22:14

Lesezeichen

Forumregeln

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein

Aktuelles


Gebetsmeinungen des Heiligen Vaters für April 2018

Wir beten zu Gott, unserem Vater, für alle Menschen, die in der Wirtschaft Verantwortung tragen: dass sie den Mut haben, neue Wege zu gehen zum Wohle aller.

Liebe Geschwister im Herrn,
liebe Mitglieder des Marienforums!

Das Marienforum möchte ein Raum sein, wo jeder offen seine Meinung äußern kann. Natürlich ist ein höflicher, geschwisterlicher Ton erwünscht, wobei die Meinungen anderer geachtet werden und keiner Sorge haben muss, aus welchem Grund auch immer beleidigt oder sonst wie verunglimpft zu werden.
Jeder kann Fragen stellen, welche immer so gut als möglich beantwortet werden, solange sie nicht gegen die Moral oder andere Regeln des Forums verstoßen.
Es gibt keine dummen Fragen!

Liebe Freunde des Marienforums, - ich möchte Euch um rege Teilnahme an den Diskussionen bitten, damit das Forum noch vielfältiger in der Verkündigung der Liebe und Barmherzigkeit wird.

Gottes und Mariens Segen
Bruder Ignaz
(Webmaster)
News