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  1. #271
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    Samstag der 12. Woche im Jahreskreis - 1. Juli 2017

    Lesung

    Buch Genesis 18,1-15.

    In jenen Tagen erschien der Herr Abraham bei den Eichen von Mamre. Abraham saß zur Zeit der Mittagshitze am Zelteingang.
    Er blickte auf und sah vor sich drei Männer stehen. Als er sie sah, lief er ihnen vom Zelteingang aus entgegen, warf sich zur Erde nieder
    und sagte: Mein Herr, wenn ich dein Wohlwollen gefunden habe, geh doch an deinem Knecht nicht vorbei!
    Man wird etwas Wasser holen; dann könnt ihr euch die Füße waschen und euch unter dem Baum ausruhen.
    Ich will einen Bissen Brot holen, und ihr könnt dann nach einer kleinen Stärkung weitergehen; denn deshalb seid ihr doch bei eurem Knecht vorbeigekommen. Sie erwiderten: Tu, wie du gesagt hast.
    Da lief Abraham eiligst ins Zelt zu Sara und rief: Schnell drei Sea feines Mehl! Rühr es an, und backe Brotfladen!
    Er lief weiter zum Vieh, nahm ein zartes, prächtiges Kalb und übergab es dem Jungknecht, der es schnell zubereitete.
    Dann nahm Abraham Butter, Milch und das Kalb, das er hatte zubereiten lassen, und setzte es ihnen vor. Er wartete ihnen unter dem Baum auf, während sie aßen.
    Sie fragten ihn: Wo ist deine Frau Sara? Dort im Zelt, sagte er.
    Da sprach der Herr: In einem Jahr komme ich wieder zu dir, dann wird deine Frau Sara einen Sohn haben. Sara hörte am Zelteingang hinter seinem Rücken zu.
    Abraham und Sara waren schon alt; sie waren in die Jahre gekommen. Sara erging es längst nicht mehr, wie es Frauen zu ergehen pflegt.
    Sara lachte daher still in sich hinein und dachte: Ich bin doch schon alt und verbraucht und soll noch das Glück der Liebe erfahren? Auch ist mein Herr doch schon ein alter Mann!
    Da sprach der Herr zu Abraham: Warum lacht Sara und sagt: Soll ich wirklich noch Kinder bekommen, obwohl ich so alt bin?
    Ist beim Herrn etwas unmöglich? Nächstes Jahr um diese Zeit werde ich wieder zu dir kommen; dann wird Sara einen Sohn haben.
    Sara leugnete: Ich habe nicht gelacht. Sie hatte nämlich Angst. Er aber sagte: Doch, du hast gelacht.

    Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,46b-47.48-49.50-51.53.54-55.
    Meine Seele preist die Größe des Herrn,
    und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
    Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
    Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.

    Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
    und sein Name ist heilig.
    Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
    über alle, die ihn fürchten.

    Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
    Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
    Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
    und lässt die Reichen leer ausgehn.

    Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
    und denkt an sein Erbarmen,
    das er unsern Vätern verheißen hat,
    Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 8,5-17.
    In jener Zeit als Jesus nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn:
    Herr, mein Diener liegt gelähmt zu Hause und hat große Schmerzen.
    Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.
    Da antwortete der Hauptmann: Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund.
    Auch ich muss Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es.
    Jesus war erstaunt, als er das hörte, und sagte zu denen, die ihm nachfolgten: Amen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden.
    Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.
    die aber, für die das Reich bestimmt war, werden hinausgeworfen in die äußerste Finsternis; dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.
    Und zum Hauptmann sagte Jesus: Geh! Es soll geschehen, wie du geglaubt hast. Und in derselben Stunde wurde der Diener gesund.
    Jesus ging in das Haus des Petrus und sah, dass dessen Schwiegermutter im Bett lag und Fieber hatte.
    Da berührte er ihre Hand, und das Fieber wich von ihr. Und sie stand auf und sorgte für ihn.
    Am Abend brachte man viele Besessene zu ihm. Er trieb mit seinem Wort die Geister aus und heilte alle Kranken.
    Dadurch sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Er hat unsere Leiden auf sich genommen und unsere Krankheiten getragen.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

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    Samstag der 13. Woche im Jahreskreis - 8. Juli 2017

    Lesung

    Buch Genesis 27,1-5.15-29.

    Als Isaak alt geworden und seine Augen erloschen waren, so dass er nicht mehr sehen konnte, rief er seinen älteren Sohn Esau und sagte zu ihm: Mein Sohn! Er antwortete: Hier bin ich.
    Da sagte Isaak: Du siehst, ich bin alt geworden. Ich weiß nicht, wann ich sterbe.
    Nimm jetzt dein Jagdgerät, deinen Köcher und deinen Bogen, geh aufs Feld, und jag mir ein Wild!
    Bereite mir dann ein leckeres Mahl, wie ich es gern mag, und bring es mir zum Essen, damit ich dich segne, bevor ich sterbe.
    Rebekka hatte das Gespräch zwischen Isaak und seinem Sohn Esau mit angehört. Als Esau zur Jagd aufs Feld gegangen war, um ein Wild herbeizuschaffen,
    holte Rebekka die Feiertagskleider ihres älteren Sohnes Esau, die sie bei sich im Haus hatte, und zog sie ihrem jüngeren Sohn Jakob an.
    Die Felle der Ziegenböckchen legte sie um seine Hände und um seinen glatten Hals.
    Dann übergab sie das leckere Essen und das Brot, das sie zubereitet hatte, ihrem Sohn Jakob.
    Er ging zu seinem Vater hinein und sagte: Mein Vater! Ja, antwortete er, wer bist du, mein Sohn?
    Jakob entgegnete seinem Vater: Ich bin Esau, dein Erstgeborener. Ich habe getan, wie du mir gesagt hast. Setz dich auf, iss von meinem Wildbret, und dann segne mich!
    Da sagte Isaak zu seinem Sohn: Wie hast du nur so schnell etwas finden können, mein Sohn? Er antwortete: Der Herr, dein Gott, hat es mir entgegenlaufen lassen.
    Da sagte Isaak zu Jakob: Komm näher heran! Ich will dich betasten, mein Sohn, ob du wirklich mein Sohn Esau bist oder nicht.
    Jakob trat zu seinem Vater Isaak hin. Isaak betastete ihn und sagte: Die Stimme ist zwar Jakobs Stimme, die Hände aber sind Esaus Hände.
    Er erkannte ihn nicht, denn Jakobs Hände waren behaart wie die seines Bruders Esau, und so segnete er ihn.
    Er fragte: Bist du es, mein Sohn Esau? Ja, entgegnete er.
    Da sagte Isaak: Bring es mir! Ich will von dem Wildbret meines Sohnes essen und dich dann segnen. Jakob brachte es ihm, und Isaak aß. Dann reichte er ihm auch Wein, und Isaak trank.
    Nun sagte sein Vater Isaak zu ihm: Komm näher, und küss mich, mein Sohn!
    Er trat näher und küsste ihn. Isaak roch den Duft seiner Kleider, er segnete ihn und sagte: Ja, mein Sohn duftet wie das Feld, das der Herr gesegnet hat.
    Gott gebe dir vom Tau des Himmels, vom Fett der Erde, viel Korn und Most.
    Dienen sollen dir die Völker, Stämme sich vor dir niederwerfen, Herr sollst du über deine Brüder sein. Die Söhne deiner Mutter sollen dir huldigen. Verflucht, wer dich verflucht. Gesegnet, wer dich segnet.

    Psalm 135(134),1-2.3-4.5-6.
    Halleluja! Lobet den Namen des Herrn,
    lobt ihn, ihr Knechte des Herrn,
    die ihr steht im Hause des Herrn,
    in den Vorhöfen am Haus unsres Gottes.

    Lobt den Herrn, denn der Herr ist gütig.
    Singt und spielt seinem Namen, denn er ist freundlich.
    Der Herr hat sich Jakob erwählt,
    Israel wurde sein Eigentum.

    Ja, das weiß ich: Groß ist der Herr,
    unser Herr ist größer als alle Götter.
    Alles, was dem Herrn gefällt, vollbringt er,
    im Himmel, auf der Erde, in den Meeren, in allen Tiefen.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 9,14-17.
    In jener Zeit kamen die Jünger Johannes' des Täufers zu Jesus und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während wir und die Pharisäer fasten?
    Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein; dann werden sie fasten.
    Niemand setzt ein Stück neuen Stoff auf ein altes Kleid; denn der neue Stoff reißt doch wieder ab, und es entsteht ein noch größerer Riss.
    Auch füllt man nicht neuen Wein in alte Schläuche. Sonst reißen die Schläuche, der Wein läuft aus, und die Schläuche sind unbrauchbar. Neuen Wein füllt man in neue Schläuche, dann bleibt beides erhalten.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

  3. #273
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    Fest der Hl. Maria Magdalena - 22. Juli 2017

    Lesung

    Das Hohelied 3,1-4a.

    So spricht die Braut: Des Nachts auf meinem Lager suchte ich ihn, den meine Seele liebt. Ich suchte ihn und fand ihn nicht.
    Aufstehen will ich, die Stadt durchstreifen, die Gassen und Plätze, ihn suchen, den meine Seele liebt. Ich suchte ihn und fand ihn nicht.
    Mich fanden die Wächter bei ihrer Runde durch die Stadt. Habt ihr ihn gesehen, den meine Seele liebt?
    Kaum war ich an ihnen vorüber, fand ich ihn, den meine Seele liebt.

    Psalm 63(62),2.3-4.5-6.7-8.
    Gott, du mein Gott, dich suche ich,
    meine Seele dürstet nach dir.
    Nach dir schmachtet mein Leib
    wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser.

    Darum halte ich Ausschau nach dir im Heiligtum,
    um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen.
    Denn deine Huld ist besser als das Leben;
    darum preisen dich meine Lippen.

    Ich will dich rühmen mein Leben lang,
    in deinem Namen die Hände erheben.
    Wie an Fett und Mark wird satt meine Seele,
    mit jubelnden Lippen soll mein Mund dich preisen.

    Ich denke an dich auf nächtlichem Lager
    und sinne über dich nach, wenn ich wache.
    Ja, du wurdest meine Hilfe;
    jubeln kann ich im Schatten deiner Flügel.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 20,1-2.11-18.
    Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war.
    Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat.
    Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein.
    Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten.
    Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat.
    Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war.
    Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen.
    Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister.
    Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern, und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.
    Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

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    Gedenktag der Hl. Marta von Betanien 29. Juli 2017

    Lesung


    Erster Johannesbrief 4,7-16.

    Liebe Brüder, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott.
    Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.
    Die Liebe Gottes wurde unter uns dadurch offenbart, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben.
    Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.
    Liebe Brüder, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben.
    Niemand hat Gott je geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollendet.
    Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns bleibt: Er hat uns von seinem Geist gegeben.
    Wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als den Retter der Welt.
    Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott, und er bleibt in Gott.
    Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.



    Psalm 34(33),2-3.4-5.6-7.8-9.10-11.
    Ich will den Herrn allezeit preisen;
    immer sei sein Lob in meinem Mund.
    Meine Seele rühme sich des Herrn;
    die Armen sollen es hören und sich freuen.

    Verherrlicht mit mir den Herrn,
    lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen.
    Ich suchte den Herrn, und er hat mich erhört,
    er hat mich all meinen Ängsten entrissen.

    Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten,
    und ihr braucht nicht zu erröten.
    Da ist ein Armer; er rief, und der Herr erhörte ihn.
    Er half ihm aus all seinen Nöten.

    Der Engel des Herrn umschirmt alle, die ihn fürchten und ehren,
    und er befreit sie.
    Kostet und seht, wie gütig der Herr ist;
    wohl dem, der zu ihm sich flüchtet!

    Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen;
    denn wer ihn fürchtet, leidet keinen Mangel.
    Reiche müssen darben und hungern;
    wer aber den Herrn sucht, braucht kein Gut zu entbehren.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 11,19-27.
    In jener Zeit waren viele Juden zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten.
    Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus.
    Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben.
    Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.
    Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.
    Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag.
    Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,
    und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?
    Marta antwortete ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

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    Samstag der 17. Woche im Jahreskreis- 5. August 2017

    Lesung


    Buch Levitikus 25,1.8-17.

    Der Herr sprach zu Mose auf dem Berg Sinai:
    Du sollst sieben Jahreswochen, siebenmal sieben Jahre, zählen; die Zeit von sieben Jahreswochen ergibt für dich neunundvierzig Jahre.
    Im siebten Monat, am zehnten Tag des Monats, sollst du das Signalhorn ertönen lassen; am Versöhnungstag sollt ihr das Horn im ganzen Land ertönen lassen.
    Erklärt dieses fünfzigste Jahr für heilig, und ruft Freiheit für alle Bewohner des Landes aus! Es gelte euch als Jubeljahr. Jeder von euch soll zu seinem Grundbesitz zurückkehren, jeder soll zu seiner Sippe heimkehren.
    Dieses fünfzigste Jahr gelte euch als Jubeljahr. Ihr sollt nicht säen, den Nachwuchs nicht abernten, die unbeschnittenen Weinstöcke nicht lesen.
    Denn es ist ein Jubeljahr, es soll euch als heilig gelten. Vom Feld weg sollt ihr den Ertrag essen.
    In diesem Jubeljahr soll jeder von euch zu seinem Besitz zurückkehren.
    Wenn du deinem Stammesgenossen etwas verkaufst oder von ihm etwas kaufst, sollt ihr einander nicht übervorteilen.
    Kaufst du von deinem Stammesgenossen, so berücksichtige die Zahl der Jahre nach dem Jubeljahr; verkauft er dir, dann soll er die noch ausstehenden Ertragsjahre berücksichtigen.
    Je höher die Anzahl der Jahre, desto höher berechne den Kaufpreis; je geringer die Anzahl der Jahre, desto weniger verlang von ihm; denn es ist die Zahl von Ernteerträgen, die er dir verkauft.
    Ihr sollt einander nicht übervorteilen. Fürchte deinen Gott; denn ich bin der Herr, euer Gott.

    Psalm 67(66),2-3.5.7-8.
    Gott sei uns gnädig und segne uns.
    Er lasse über uns sein Angesicht leuchten,
    damit auf Erden sein Weg erkannt wird
    und unter allen Völkern sein Heil.

    Die Nationen sollen sich freuen und jubeln.
    Denn du richtest den Erdkreis gerecht.
    Du richtest die Völker nach Recht
    und regierst die Nationen auf Erden.

    Das Land gab seinen Ertrag.
    Es segne uns Gott, unser Gott.
    Es segne uns Gott.
    Alle Welt fürchte und ehre ihn.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 14,1-12.


    In jener Zeit hörte der Tetrarch Herodes, was man von Jesus erzählte.
    Er sagte zu seinem Gefolge: Das ist Johannes der Täufer. Er ist von den Toten auferstanden; deshalb wirken solche Kräfte in ihm.
    Herodes hatte nämlich Johannes festnehmen und in Ketten ins Gefängnis werfen lassen. Schuld daran war Herodias, die Frau seines Bruders Philippus.
    Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Du hattest nicht das Recht, sie zur Frau zu nehmen.
    Der König wollte ihn deswegen töten lassen, fürchtete sich aber vor dem Volk; denn man hielt Johannes für einen Propheten.
    Als aber der Geburtstag des Herodes gefeiert wurde, tanzte die Tochter der Herodias vor den Gästen. Und sie gefiel Herodes so sehr,
    dass er schwor, ihr alles zu geben, was sie sich wünschte.
    Da sagte sie auf Drängen ihrer Mutter: Lass mir auf einer Schale den Kopf des Täufers Johannes herbringen.
    Der König wurde traurig; aber weil er einen Schwur geleistet hatte - noch dazu vor allen Gästen -, befahl er, ihr den Kopf zu bringen.
    Und er ließ Johannes im Gefängnis enthaupten.
    Man brachte den Kopf auf einer Schale und gab ihn dem Mädchen, und sie brachte ihn ihrer Mutter.
    Die Jünger des Johannes aber holten den Leichnam und begruben ihn. Dann gingen sie zu Jesus und berichteten ihm alles.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

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    Samstag der 18. Woche im Jahreskreis - 12. August 2017
    Lesung

    Deuteronomium 6,4-13.

    Mose sprach zum Volk; er sagte: Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig.
    Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.
    Diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen.
    Du sollst sie deinen Söhnen wiederholen. Du sollst von ihnen reden, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst.
    Du sollst sie als Zeichen um das Handgelenk binden. Sie sollen zum Schmuck auf deiner Stirn werden.
    Du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und in deine Stadttore schreiben.
    Und wenn der Herr, dein Gott, dich in das Land führt, von dem du weißt: er hat deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen, es dir zu geben - große und schöne Städte, die du nicht gebaut hast,
    mit Gütern gefüllte Häuser, die du nicht gefüllt hast, in den Felsen gehauene Zisternen, die du nicht gehauen hast, Weinberge und Ölbäume, die du nicht gepflanzt hast -, wenn du dann isst und satt wirst:
    nimm dich in acht, dass du nicht den Herrn vergisst, der dich aus Ägypten, dem Sklavenhaus, geführt hat.
    Den Herrn, deinen Gott, sollst du fürchten; ihm sollst du dienen, bei seinem Namen sollst du schwören.

    Psalm 18(17),2-3.4.50.47.51ab.
    Ich will dich lieben, Herr, meine Stärke,
    Herr, du mein Fels, meine Burg, mein Retter,
    mein Gott, meine Feste, in der ich mich berge,
    mein Schild und sicheres Heil, meine Zuflucht.

    Ich rufe: Der Herr sei gepriesen!,
    und ich werde vor meinen Feinden gerettet.
    Darum will ich dir danken, Herr, vor den Völkern,
    ich will deinem Namen singen und spielen.

    Es lebt der Herr! Mein Fels sei gepriesen.
    Der Gott meines Heils sei hoch erhoben.
    Seinem König verlieh er große Hilfe,
    Huld erwies er seinem Gesalbten.



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 17,14-20.
    In jener Zeit trat ein Mann auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie
    und sagte: Herr, hab Erbarmen mit meinem Sohn! Er ist mondsüchtig und hat schwer zu leiden. Immer wieder fällt er ins Feuer oder ins Wasser.
    Ich habe ihn schon zu deinen Jüngern gebracht, aber sie konnten ihn nicht heilen.
    Da sagte Jesus: O du ungläubige und unbelehrbare Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt ihn her zu mir!
    Dann drohte Jesus dem Dämon. Der Dämon verließ den Jungen, und der Junge war von diesem Augenblick an geheilt.
    Als die Jünger mit Jesus allein waren, wandten sie sich an ihn und fragten: Warum konnten denn wir den Dämon nicht austreiben?
    Er antwortete: Weil euer Glaube so klein ist. Amen, das sage ich euch: Wenn euer Glaube auch nur so groß ist wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort!, und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein.
    Das sicherste Mittel gegen die Fallen des
    Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

    Hl. Franz von Assisi

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