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  1. #131
    Prorokini
    Gast

    Standard

    Von all den schönen Namen, die wir Maria gerne geben und in der lauretanischen Litanei verehren…ist für mich ihr eigentlicher der Schönste: Maria. Heilige Maria. Miriam. Marjam. Viele polnische Gläubige nennen Maria, die Muttergottes, um sie von den vielen anderen Marien zu unterscheiden "Maryja" mit drei Silben und sprechen es auch so aus: "Ma-ri-ja".

  2. #132

    Standard Johannes Chrysostomus

    Der hl. Johannes Chrysostomus, der den Beinamen "Goldmund" erhielt kann uns heute einen wichtigen Impuls geben: "Wes das Herz voll, des redet der Mund" sagt ein Sprichwort. Wenn wir das Gold des Glaubens und der Liebe in unserem Herzen tragen, dann wird auch der Mund davon sprechen. In der Schrift lesen wird, dass wir über jedes "unnütze Wort" Rechenschaft ablegen müssen. Das soll uns daran erinnern, dass das Wort eine Wirkung entfaltet. Bemühen wir uns, auf unsere Worte zu achten und zur Ehre Gottes und zum Segen für unsere Mitmenschen zu sprechen oder zu schweigen.
    Gelobt sei Jesus Christus

  3. #133

    Standard 14. September Fest Kreuzerhöhung

    Am Fest Kreuzerhöhung einige Gedanken zum Kreuz:

    So wie in der Mathematik das + Zeichen ein Plus ist, so ist auch das Kreuz das wir mit Christus vereint tragen ein Plus- Zeichen. Der göttliche Heiland hat uns durch das Kreuz erlöst. Wenn wir die + in unserem Leben in der liebenden Hingabe an unseren gekreuzigten Heiland annehmen, dann werden sie auch uns zum + (Plus) Zeichen.

    Die Worte des hl. Paulus aus dem 1.Korintherbrief möchte ich noch zitieren:

    Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen; uns aber, die wir gerettet werden, Gottes Kraft
    19 denn es steht geschrieben: Die Weisheit der Weisen mache ich zunichte, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.
    20 Wo ist der Weise, wo der Schriftgelehrte, wo der Redekünstler dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht?
    21 Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch eine Botschaft, die als töricht gilt die zu retten, die daran glauben.
    22 Während nämlich die Juden Zeichen fordern und die Griechen Weisheit verlangen,
    23 predigen wir Christus den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Torheit;
    24 jenen, den Berufenen aber, sowohl Juden als Griechen, predigen wir Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
    25 Denn Gottes Torheit ist weiser als die Menschen sind, und Gottes Schwachheit ist stärker als die Menschen sind.
    26 Sehet doch eure Berufung an, Brüder! Da sind nicht viele Weise im Sinne der Welt, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme;
    27 Nein, das was der Welt töricht erscheint hat Gott auserwählt, um die Weisen zu beschämen. 28 Was der Welt niedrig und verächtlich erscheint, ja was ihr nichts gilt, hat Gott auserwählt, um das, was etwas gilt, zunichte zu m achen.
    Gelobt sei Jesus Christus

  4. #134
    Gisa
    Gast

    Standard Kreuzerhöhung

    Lieber Peter,

    herzlichen Dank für Deine guten Worte zum "Kreuz". Das Kreuz ist unser Siegeszeichen, denn durch das Kreuz sind wir erlöst.

    Mir fällt noch der Kommunionvers des heutigen Tages unter Joh 12,32 ein, wo Jesus spricht:

    "Wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen."

    Unser Herr wurde ans Kreuz erhöht. Durch sein Leiden und Sterben erben wir das Leben. Er hat versprochen, uns zu sich zu ziehen - zum Vater. Er lässt uns nicht allein. Aber er zieht nicht nur, er trägt uns auch in schweren Stunden und wenn wir fallen, fängt er uns auf.

    Herzlichst,
    Gisa

  5. #135

    Standard 15.September, Mater dolores

    Die Kirche begeht heute den Gedenktag der Schmerzen der heiligen Jungfrau Maria.

    Bereits Simeon prophezeite der Gottesmutter, dass "ein Schwert ihre Seele durchdringen würde". Wir dürfen annehmen, dass die Gottesmutter Maria bereits bei der Verkündigung durch den hl. Erzengael Gabriel voraussah, dass ihr JA Schmerz mit sich bringen würde.

    Auch in unseren Schmerzen und Leiden werden wir bei der Gottesmutter Verständnis, Hilfe, zärtlichen Beistand finden - denn Maria kennt den tiefsten Schmerz (um ihren geliebten göttlichen Sohn) aus ihrem eigenen Leben. Zurecht rufen wir die Gottesmutter Maria als Trösterin der Betrübten an. Bemühen auch wir uns, in unserem Leben und auf dem Glaubensweg Ja zu sagen zum Willen Gottes, auch wenn es manche irdische Beschwerde mit sich bringt. Und seien wir tief überzeugt, dass die Mutter der Schmerzen uns tröstet und mit der Liebe ihres mütterlich- jungfräulichen Herzens stets beistehen will.
    Gelobt sei Jesus Christus

  6. #136

    Standard Gottes Spuren im Alltag wahrnehmen

    Was wir im geistlichen Leben brauchen sind Wachsamkeit und Gebet, damit wir die Spuren Gottes in unserem Leben entdecken und das Wirken des Heiligen Geistes im Alltag nicht übersehen. Es gibt im Religiösen die Gefahr, Gott nur im Außergewöhnlichen zu sehen und zu suchen. Und dieses Verlangen nach dem "Außergewöhnlichen" birgt die Gefahr in sich, dass wir die Wunder Gottes und seine liebende Sorge um uns im Kleinen, im Alltag und in den täglichen Ereignissen übersehen. Wenn wir aus dem Glauben leben, dann sind uns die Ereignisse im Alltag Boten Gottes: Die Stille des Morgen und der Duft einer Wiese, eine Blume an der wir achtlos vorübergehen, das Lächeln eines Menschen, die unschuldigen Augen eines Kindes oder auch das Angesicht eines alten Menschen in welches das Leben geschrieben hat, die Begegnungen in der Arbeit: Alles kann uns von Gott sprechen und künden, wenn wir ein aufmerksames und sensibles Herz haben. Möge uns Gott die Gnade der Aufmerksamkeit schenken, damit wir seine Liebe hinter allen Ereignissen im Alltag erkennen.
    Gelobt sei Jesus Christus

  7. #137

    Standard Himmlische Gesinnung

    Im Alltag stürzen oft viele Ereignisse auf uns sein. Beruf, Arbeit, Probleme mit Menschen zerren an unserer Nervenkraft. Die Vielfalt an Informationen welche die Medien an uns herantragen führen dazu, dass wir von diesen Geschehnissen erfüllt sind. Damit die Spiritualität nicht unter die Räder gerät brauchen wir eine himmlische Gesinnung und ein Herz, das sich auch in den Niederungen des Alltags zu Gott erhebt. Aus dem Gebet, der geistlichen Lesung oder wenn möglich dem Besuch der heiligen Messe wo möglich in der Morgenstunde können wir die himmlische Kraft und Gnade erlangen, unser Herz trotz der manchmal bedrückenden Flut an irdischen Ablenkungen zu Gott zu erheben. Wir müssen tief überzeugt sein, dass Gott das eigentliche Ziel unseres Lebens ist. Wenn wir aus dieser Überzeugung und einer tiefen Sehnsucht nach Gott leben, dann kann es uns gelingen durch alles hindurch zu sehen auf Gott hin.
    Gelobt sei Jesus Christus

  8. #138
    Gisa
    Gast

    Standard 17. September - Hl. Hildegard von Bingen

    Hier noch eine Erinnerung an die Tagesheilige:

    Die heilige Hildegard von Bingen, derer die Kirche heute gedenkt, ist besonders berühmt wegen ihrer Kenntnisse in Medizin und Naturwissenschaft. Es war ihr besonderes Charisma, welches Gott ihr geschenkt hatte, um den Menschen bei körperlichen und seelischen Leiden zu helfen. Sie war Äbtissin, Mystikerin und Gründerin von Kloster Rupertusberg bei Bingen sowie eines weiteren Klosters bei Rüdesheim, wo sie begraben liegt. Sie starb 1179 im damals sehr hohen Alter von 81 Jahren.

    Die hl. Hildegard hatte auch eine glühende Liebe zur Kirche und kämpfte mit Wort und Schrift für die sittliche Erneuerung von Klerus und Volk.

  9. #139

    Standard Himmel und Hölle auch in uns

    Unser göttlicher Heiland sagt: "Das Himmelreich ist in euch." Wir sollten immer wieder daran denken, dass unsere Einstellung entscheidend ist, ob wir den Himmel in uns und um uns erfahren oder die Hölle. In einer japanischen Legende wird dies auf folgende Weise veranschaulicht:

    Himmel und Hölle

    Ein sehr kämpferischer und aggressiver Samurai forderte einmal einen Priester auf, ihm zu erklären, was Himmel und was Hölle ist. Der weise Priester erwiderte verächtlich: "Du bist nichts als ein Flegel, mit deinesgleichen vergeude ich nicht meine Zeit!" Da war der Samurai natürlich in seiner Ehre getroffen und wurde rasend vor Wut.
    Er zog sein Schwert aus der Scheide und schrie den Priester an: "Für deine Frechheit sollst du sterben!" "Das ist", gab ihm der Priester gelassen zurück, "die Hölle." Verblüfft von der Erkenntnis der Wahrheit dessen, was der Priester über die Wut gesagt hatte, die er gerade erlebt hatte, beruhigte sich der Samurai. Er steckte das Schwert in die Scheide und dankte dem Priester mit einer Verbeugung für die Einsicht.
    "Und das", sagte der Priester, "ist der Himmel."
    Gelobt sei Jesus Christus

  10. #140

    Standard Blüte des Geistes

    Gott schenkt uns täglich unzählige Gaben - aber es fehlt uns oft an Dankbarkeit, die Gaben Gottes anzunehmen und wahrzunehmen. Und doch ist die Dankbarkeit ein "Kanal", durch den die Gnaden Gottes in überreicher Fülle fließen. Verstopfen wir diesen Kanal nicht.

    Ein Schüler fragte, warum er Gott danken solle, denn Gott bedürfe seines Dankes doch gar nicht. „Er nicht“ antwortete der Gefragte „ aber du.“ „Ich soll auf den Dank angewiesen sein, den ich dem Höchsten dazubringen bereit bin?“ wunderte sich der Schüler. “Das ist doch ein Widerspruch in sich.“ „Muss nicht die Pflanze erst blühen, bevor sie Früchte trägt?“ „Darin liegt ihre Bestimmung und Vollendung“ sagte der Schüler. „Die Dankbarkeit“ sagte der Meister, „ist die Blüte des Geistes.“
    Gelobt sei Jesus Christus

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