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Thema: Ablassgebete

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Susanne
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    Standard Ablassgebete

    Zum Heiligen Herzen Jesu:

    Heiligstes Herz Jesu, werde gekannt, werde geliebt, werde nachgeahmt!
    (300 Tage täglich, Benedikt XV 1918)

    Heiligstes Herz Jesu, zu uns komme Dein Reich!
    (300 Tage jedes Mal, Pius X, 26. Juni 1906)

    Göttliches Herz Jesu, bekehre die Sünder, rette die Sterbenden, befreie die heiligen Seelen des Fegfeuers!
    (300 Tage jedes Mal, Pius X., 13. Juli 1906)

    Herz Jesu, ich vertraue auf Dich!
    (300 Tage jedes Mal, Pius X., 27. Juni 1906)

    Heiliges Herz Jesu, gestärkt von einem Engel in Deinem Todeskampfe, stärke uns in unserem Todeskampfe!
    (300 Tage jedes Mal, H. Pönit., 26. Juni 1920)

    Herz Jesu, Du Quell aller Reinheit, erbarme dich unser!
    (300 Tage jedesmal, H. Pönit., 16. Mai 1919)


    Alles für Dich, heiligstes Herz Jesu!
    (300 Tage jedes Mal, Pius X., 26. November 1908)

    Süßes Herz Jesu, sei meine Liebe!
    (300 Tage jedes Mal, H. Pönit., 13. Januar 1920)

    Gelobt und gepriesen sei das heiligste Herz und das kostbare Blut Jesu im allerheilgsten Altarsakrament. (300 Tage jedes Mal, Pius X., 25. August 1908)

    Heiligstes Herz Jesu, ich schenke mich Dir durch Maria.
    (300 Tage jedes Mal, H. Pönit., 1. März 1923)

    Eucharistisches Herz Jesu, Glutofen der göttlichen Liebe, gib der Welt den Frieden.
    (300 Tage jedes Mal, Pius XI., 10 Mai 1922)

    O Herz der Liebe, auf Dich setze ich mein ganzes Vertrauen. Denn von meiner Schwachheit fürchte ich alles, aber von Deiner Güte hoffe ich auch alles
    (Hl. Margaretha Alacoque; - 300 Tage jedes Mal, Pius X., 30. Juni 1907)

    Herz Jesu, dass ich Dich doch liebte und bewirkte, dass man Dich liebte
    (300 Tage jedes Mal, Benedikt XV., 29. Juli 1920)

    (Hier handelt es sich um alte Ablassgebete mit Bestimmung von Tagen.
    Seit der Apostolischen Konstitution über die Neuordnung des Ablasswesens 1967 durch Papst Paul VI.
    gibt es nur noch vollkommene bzw. Teilablässe. In diesem Beitrag handelt es sich also um "Teilablässe". 26.10.2006/Gisa)
    Herz Jesu,brennend von Liebe zu uns,entflamme unsere Herzen in Liebe zu dir !

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von Susanne
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    20.12.2005
    Beiträge
    167

    Standard RE: Ablassgebete

    Monatlich einen vollkommenen Ablass...

    ...kann man in Verbindung mit Kirchenbesuch und Kommunionempfang gewinnen, wenn man folgende Gebete täglich betet, dazu noch ein Gebet nach Meinung des Heiligen Vaters (d.h. im Sinn der katholischen Kirche) spricht und wenigstens alle 14 Tage beichtet. Der dem jeweiligen Gebet entsprechende unvollkommene Ablass, den man auch noch gewinnen kann, ist in Klammer beigefügt.

    Lob und Dank sei ohne End, dem heiligsten und göttlichsten Sakrament
    (300 Tage jedes Mal, Pius X., 10. April 1913)

    Es werde gelobt und angebetet in Ewigkeit das heiligste Sakrament
    (300 Tage jedes Mal, Benedikt XV., 15. April 1915)

    Süßes Herz meines Jesus gib, dass ich immer mehr Dich lieb!
    (300 Tage jedes Mal, Pius IX., 26. November 1876)

    Herz Jesu, ich vertraue auf Dich!
    (300 Tage jedes Mal, Pius X., 27 Juni 1905).

    Heiligstes Herz Jesu, beschütze unsere Familien!
    (300 Tage täglich, Benedikt XV., 26. Juni 1918)

    Herz Jesu, ich liebe Dich; bekehre die armen Gotteslästerer!
    (300 Tage täglich, H. Pönit. 20. November 1925)


    Gepriesen sei das liebreichste Herz und der süßeste Name unseres Herrn Jesus Christus und der glorreichsten Jungfrau Maria, Seiner Mutter, in alle Ewigkeit.
    (300 Tage täglich, Pius X., 30. November 1906)

    (Auch die in diesem Beitrag aufgeführten Ablassgebete
    bewirken nach den gültigen Regeln einen "Teilablass"
    ohne Bestimmung von Tagen. 26.10.2006/Gisa)
    Herz Jesu,brennend von Liebe zu uns,entflamme unsere Herzen in Liebe zu dir !

  3. #3

    Standard

    Danke für die vielen schönen Ablassgebete. Wenn wir sie beten und für die Armen Seelen aufopfern
    können wir ihnen so leicht helfen und das göttliche Herz Jesu und Mariä erfreuen.

  4. #4
    fubert291
    Gast

    Standard

    Hallo!

    Ein Teilablass erlässt einen Teil der Sündenstrafe. Das Ausmaß des Teilablasses wird seit 1967 nicht mehr in Tagen angegeben. siehe dazu http://www.kathpedia.com/index.php?t...iarum_doctrina

    Einen vollkommen Ablass kann man einen pro Tag gewinnen, wenn man unter den speziellen Bedinungen ein spezielles Ablasswerk verrichtet.
    Die Bedingungen können 20 Tage vor oder nach dem Ablasswerk erfüllt werden. Zu den Bedingungen gehören:
    * eine sakramentale Beichte (eine Beichte reicht für mehrere vollkommene Ablässe)
    * Freisein von der Neigung zu irgendeiner (und sei es auch nur eine lässliche) Sünde
    * Gebete in Anliegen des Heiligen Vaters für jeden vollkommenen Ablass
    * ein Kommunionempfang für jeden vollkommenen Ablass

    Werke für vollkommene Ablässe sind z.B:
    * Rosenkranz beten in Gemeinschaft oder alleine in einer Kirche/Kapelle
    * eine halbe Stunde lang ehrfürchtig Bibel lesen und darüber nachsinnen
    * eine halbe Stunde lang Anbetung vor dem Allerheiligsten
    Es gibt auch zu zahlreichen besonderen Anlässen vollkommene Ablasswerke und Teilablässe für viele tägliche Dinge, die leider nicht genützt werden da sie kaum bekannt sind und da für den Gewinn von allen Ablassen auch die Absicht notwendig ist.
    für weitere Informationen siehe
    * http://www.kirchenrecht-online.de/le...r/ablaesse.pdf
    * http://www.vatican.va/roman_curia/tr...lgence_ge.html

    lg

  5. #5

    Standard

    Zu den Ablässen hätte ich mal einige Fragen, die mich schon seit längerer Zeit beschäftigen:
    1: Die Voll-und Teilablässe für uns: Warum benötigen wir sie, um uns einige Sündenstrafen zu erlassen? Wenn man regelmäßig zur Beichte geht, sind sie doch schon vergeben und vergessen. Dafür bekomme ich doch keine Strafe mehr! Dafür ist doch die Beichte da! Oder verstehe ich was verkehrt?
    2: Die Ablässe für die Armen Seelen: Finde ich ganz toll, aber für ein paar Wörter oder eine kleine Geste gleich viele hundert Tage oder Jahre des Ablasses, ist das nicht zu einfach? Dann sage (bete) ich das, wenn Zeit ist, den ganzen Tag und viele tausend Tage sind zusammen. Ist das tatsächlich so einfach?
    3: Die Ablässe sind nicht biblisch, sondern von den Päpsten eingesetzt! Wenn der Papst dem Ablass zustimmt, muss Gott das doch auch, sonst hat es ja keinen Sinn, woher weiß der Papst, das Gott, bzw. Jesus diese Ablässe annimmt? Bloß weil der Papst Papst ist, kann er ja nicht einfach himmlische Dinge bestimmen, er braucht doch das ja von Jesus? Aber wie weiß er, was Jesus erlaubt?

  6. #6
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    Standard


    Liebe Mirjana, ich bitte um Vergebung das ich erst jetzt antworte, aber mein Rheuma hat es leider nicht eher zugelassen.
    Jetzt zu deinen Fragen.
    Es stimmt die begannen Sünden welche rechtmäßig gebeichtet wurde ist vom Ewigen vergeben und vergessen. Aber es bleibt noch die Wiedergutmachung der Schäden welche durch die begannen Sünde entstanden sind. Ich vergleiche das mal mit der irdischen Strafverfolgung. Dort wird auch eine Strafe für die Vergehen, human ausgesprochen, Ausgesprochen, aber das ist keine Wiedergutmachung, keine Sühne, oft kann man das auch nicht mehr da das Opfer nichtmehr erreichbar ist.
    So hat dann der ewig Weise Vater Das Fegfeuer als Sühn, als Ort der Wiedergutmachung, errichtet. und um die Zeit der Sühne im Fegfeuer abzukürzen ist die Möglichkeit der Wiedergutmachung durch die Ablässe errichtet wurden.

    Die Lehre über Ablässe und deren Anwendung in der Kirche hängen eng mit den Wirkungen des Busssakramentes zusammen. Der Ablass ist ein Erlass einer zeitlichen Strafe vor Gott für Sünden, die hinsichtlich der Schuld schon getilgt sind. Ihn erlangt der Christgläubige, der recht bereitet ist, unter bestimmten Bedingungen durch die Hilfe der Kirche, die als Dienerin der Erlösung den Schatz den Genugtuungen Christi und der Heiligen autoritativ austeilt und zuwendet. Der Ablass ist ein Teilablass oder Vollkommender Ablass, je nachdem er von der zeitlichen Sündenstrafe teilweise oder ganz freimacht. Ablässe können den lebenden und den Verstorbenen zugewendet werden. ( Paul VI Konst. "Indulgentiarum doctrina" normae 1-3)
    Einführung in die kirchlichen Bestimmungen
    Can. 911 ff. Alle sollen die Gewinnung von Ablässen hochschätzen, das ist die von Gott gültige Nachlassung zeitlicher Strafen für Sünden, die der Schuld nach bereits getilgt sind. Die kirchliche Obrigkeit gewährt diesen Nachlaß aus dem Schatz der Kirche für die Lebenden in der Form der Lossprechung, für die Verstorbenen auf dem Weg der Fürbitte. Das Ablaßgeschehen ist leider, wie vieles andere in unserer heiligen Kirche, bei vielen Gläubigen und vor allem bei den Kirchenoberen in völlige Vergessenheit geraten. Welch eine unverzeihliche Nachlässigkeit, denn dadurch entgehen den Armen Seelen im Fegefeuer unzählig viele Gnaden und Erleichterungen in ihrer Pein, die sie zu durchleiden haben. Es gibt unzählige Ablaßbewilligungen, auf deren Veröffentlichung und Bekanntmachung unter dem gläubigen Volke ein heiliger Anspruch besteht. Das Ablaßgeschehen ist in allgemeinen Richtlinien und Grundsätzen für das gläubige Volk verbindlich geregelt und wird (wurde) von der Heiligen Päpstlichen Poenitentiarie als Schatz der Kirche verwaltet und behütet. Die Heilige Päpstliche Poenitentiarie führt dabei den Auftrag des Heiligen Vaters aus. Ein Auszug aus den wichtigsten Ablaßbestimmungen ist bei traditionellen katholischen Verlagen noch erhältlich. (http://kath-zdw.ch/maria/ablass.html)
    Es gibt nur noch Teil- oder Vollablässe. Keine 100 oder 100 Tage etc. mehr.

    So das war es erst einmal darüber. Mus mich wieder ausruhen.
    Ich wünsche dir und den deinen
    Gottes überreichen und Mariens mütterlichen Segen
    Bruder Ignaz

    auch für mich gildet:

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    Gott hat alle Wasser gesammelt und sie Meer genannt;
    er hat alle Gnaden gesammelt und sie Maria genannt.
    Goldenes Buch Seite 50 Nr.23

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